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Rückblick: KoSSE Tag 2017 #KoSSETag17

04.07.2017

Rückblick: KoSSE-Tag 2017

Mehr als 50 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren am 27.6.17 beim 8. KoSSE-Tag in den Lübecker Media Docks zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die vom Clustermanagement der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) organisiert wurde, stand das Thema Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung.

Die fortschreitende Digitalisierung in Industrie 4.0 ist dynamisch und lässt neue Lösungen und Geschäftsmodelle entstehen. Sie eröffnet zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen (insbesondere für den produzierenden Mittelstand) bei Erstellung intelligenter individualisierter Produkte und Produktionsprozesse.

Nach Grußworten von Prof. Dr. Martin Leucker von der Universität zu Lübeck und Katrin Ostertag von der IHK zu Lübeck, startete Prof. Dr. Holger Hermanns von der Universität des Saarlandes mit seiner Keynote. Das „Internet of Things“ (IOT) stand beim Vortrag von Nils-Torben Caliebe im Mittelpunkt. Mit dem IOT gelingt seinem Arbeitgeber, die JessenLenz GmbH aus Lübeck, ein weltweites Monitoring von Blockheizkraftwerken und die Integration in nachgelagerte Geschäftsprozesse. Die Greif-Velox Maschinenfabrik aus Lübeck produziert Abfüllanlagen und versteht es, bei Ihren Kunden mit Industrie-4.0-Features zu punkten. Alexander Mildner sprach über genau diese Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Konzepte in der industriellen Praxis. Natürlich wurde auch das Thema Biga Data bearbeitet. Wie man große Datenmengen für Enterprise Manufacturing Intelligence verarbeitet, darüber referierten Torsten Rieckmann von der Werum Software & Systems AG, Lüneburg und Prof.  Ralf Möller, von der Universität zu Lübeck. Wie neue Geschäftsmodelle die Softwareentwicklung für Maschinen und Anlagen beeinflussen, wusste Joern Kowalewski, Geschäftsführer der macio GmbH aus Kiel und rundete damit den KoSSE-Tag 2017 ab.

Der nächste KoSSE-Tag findet im Sommer 2018 in Kiel statt.

 

Hier geht es zur Bildergalerie.

 

Download der Vorträge:

Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung,
Prof. Dr. Holger Hermanns

IOT in der Praxis – Weltweites Monitoring von Blockheizkraftwerken und die Integration in nachgelagerte Geschäftsprozesse
Nils-Torben Caliebe, JessenLenz GmbH, IT-Systemlösungen, Lübeck

Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Konzepte in der industriellen Praxis
Alexander Mildner, Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH, Lübeck

Große Datenmengen für Enterprise Manufacturing Intelligence:  
Kausalität, Lernen und Adaption leicht gemacht?
Prof. Ralf Möller, IFIS, Universität zu Lübeck
Torsten Rieckmann, Werum Software & Systems AG, Lüneburg

Wie neue Geschäftsmodelle die Softwareentwicklung für Maschinen und Anlagen beeinflussen
Joern Kowalewski, macio GmbH, Kiel

 


 

27. Juni 2017: KoSSE-Tag 2017

10.05.2017

Schwerpunktthema: Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung

Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) lädt zum achten großen Jahrestreffen ein.

Experten und Interessierte aus dem Bereich Software Engineering treffen sich jedes Jahr beim KoSSE-Tag, dieses Mal wieder in Lübeck in den media docks. Zum Thema Industrie 4.0 wird es Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Möglichkeiten zum Networking geben.

Die vierte Entwicklungsstufe der industriellen Produktion wird immer stärker durch die Digitalisierung und Vernetzung der Wertschöpfungskette geprägt. Mittlerweile hat die digitale Transformation sämtliche Lebensphasen eines Produktes erfasst: von der Idee über die Produktion bis hin zu Dienstleistung. Die fortschreitende Digitalisierung in Industrie 4.0 ist dynamisch und lässt neue Lösungen und Geschäftsmodelle entstehen. Sie eröffnet zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen (insbesondere für den produzierenden Mittelstand) bei Erstellung intelligenter individualisierter Produkte und Produktionsprozesse.

Digitalisierung im Kontext der Industrie 4.0 setzt horizontale Integration während des gesamten Produktlebenszyklus sowie die vertikale Integration mit vernetzten Systemen voraus. Die Digitalisierung der Industrie betrifft automatisierte Produktionsverfahren, Steuerung von Prozessen in Echtzeit, einen massiven Datenaustausch und eine große Anzahl an neuen Schnittstellen mit erhöhten Anforderungen an Qualität und Sicherheit. Die zentralen Themen dabei sind IT-Integration und Vernetzung, IT- und Datensicherheit, einheitliche Standards und normenkonforme Entwicklung, Erfassung und Analyse großer Datenmengen sowie Qualitätssicherung für cyber-physische Systeme. Auf dem diesjährigen KoSSE-Tag wird dieses Themenspektrum aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.

 

Agenda

12:00 Uhr Empfang beim Mittagsimbiss
13:30–15:00 Uhr Vortragsblock I
Moderation Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck
13:30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck
13:40 Uhr Grußwort
Lars Schöning, IHK zu Lübeck
14:00 Uhr Keynote
Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung
Prof. Dr.-Ing. Holger Hermanns, Dependable Systems [&] Software, Universität des Saarlandes
15:00 Uhr Kaffeepause
15:30–17:30 Uhr Vortragsblock II
Moderation Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
15:30 Uhr IOT in der Praxis – Weltweites Monitoring von Blockheizkraftwerken und die Integration in nachgelagerte Geschäftsprozesse
Nils-Torben Caliebe, JessenLenz GmbH, IT-Systemlösungen, Lübeck
16:00 Uhr Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Konzepte in der industriellen Praxis
Alexander Mildner, Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH, Lübeck
16:30 Uhr Große Datenmengen für Enterprise Manufacturing Intelligence:  
Kausalität, Lernen und Adaption leicht gemacht?
Ralf Möller, IFIS, Universität zu Lübeck
Rolf Blumenthal, Werum Software & Systems AG, Lüneburg
17:00 Uhr Wie neue Geschäftsmodelle die Softwareentwicklung für Maschinen und Anlagen beeinflussen
Joern Kowalewski, macio GmbH, Kiel/Karlsruhe
17:30 Uhr Diskussion und Ausklang bei Fingerfood

Download des PDF-Flyers: Flyer KoSSE-Tag 2017.pdf

 

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.

 

Veranstaltungsort

media docks
Willy-Brandt-Allee 31
23554 Lübeck

 

Kontakt

KoSSE-Geschäftsstelle
c/o DiWiSH Clustermanagement
WTSH GmbH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel

Twitter: @KoSSE_SH
Hashtags: #kossetag17 #DigAgendaSH (Digitale Agenda Schleswig-Holstein)

T 0431 66 66 6-8 51
F 0431 66 66 6-7 92
mail@diwish.de

 

Anfahrtsskizze

Bing Karten
Lageplan Media Docks Lübeck


 

Prof. Dr. Stefan Fischer neuer Vizepräsident der Uni Lübeck

20.07.2016

Mit der Wahl von Prof. Dr. Stefan Fischer zum neuen Vizepräsidenten für den Geschäftsbereich Technologietransfer der Universität zu Lübeck ist ein KoSSE-Professor im Präsidum vertreten.

Prof. Fischer, 1967 in Neuss in Nordrhein-Westfalen geboren, ist seit 2004 der Direktor des Instituts für Telematik der Universität zu Lübeck. Seit 2012 war er Vorsitzender der Sektionen Informatik/Technik und Naturwissenschaften der Universität (entspricht dem Amt des Dekans). Zudem engagiert er er sich im Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE). Wissenschaftlich beschäftigt er sich mit Computernetzwerken und verteilten Systemen mit besonderem Fokus auf dem Internet der Dinge.

Prof. Fischer wurde vom akademischen Senat der Universität zu Lübeck am 13. Juli zum Vizepräsidenten für den Geschäftsbereich Technologietransfer gewählt.

Nach seiner Wahl sagte Prof. Fischer: „Ich freue mich sehr über das überwältigende Vertrauen des Senats und auf die vor mir liegende neue Aufgabe – es gibt schon in den nächsten Wochen Einiges zu tun. Dabei ist mir sehr bewusst, wie groß die Fußstapfen sind, die mein Vorgänger Thorsten Buzug mit seiner hervorragenden Arbeit hinterlässt. Mit Hilfe der Kollegen aus dem Präsidium und vor allem aus dem Arbeitsbereich Transfer werde ich versuchen, den neuen Herausforderungen möglichst bald gerecht zu werden.

Meldung der Universität zu Lübeck: Prof. Stefan Fischer neuer Vizepräsident der Universität.

KoSSE-Tag 2016: DevOps – Synergien zwischen Softwareentwicklung und Betrieb

02.06.2016

KoSSE-Tag diskutiert über Hintergründe und Voraussetzungen von agiler Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen

Die DevOps-Bewegung zielt darauf ab die Zusammenarbeit von Softwareentwicklung (Dev für Development) und Betrieb (Ops für Operations) zu optimieren und Reibungsverluste zu vermeiden. Diese unterschiedlichen Ansätze in Einklang zu bringen war Thema des diesjährigen KoSSE-Tages, der am 01. Juni in Kiel stattfand. Mit einem Grußwort von Prof. Dr. Karin Schwarz, Vizepräsidentin für Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und einer hochkarätigen Keynote von Dr. Andreas Brunnert von der Münchener RETIT GmbH, gefolgt von drei weiteren Vorträgen aus der Industrie, bot die Agenda ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm. Die Vortragsfolien können Sie sich weiter unten herunterladen.


Prof. Dr. Willi Hasselbring, Kieler KoSSE-Sprecher begrüßt zum KoSSE-Tag

Hier geht’s zur Fotogalerie

In der (agilen) Softwareentwicklung ist es das Ziel, schnell viele Features bereitzustellen. Im Betrieb ist es das Ziel, stabile Dienste bereitzustellen – häufige Änderungen werden hier traditionell als unerwünscht angesehen. DevOps verfolgt nun den Ansatz viele, stabile Releases bereitzustellen.
Die dazu erforderliche Qualitätssicherung und Effizienzsteigerung wird durch die Automatisierung von Entwicklungs- und Betriebsaufgaben erreicht. Automatisierung ist der Schlüssel zum DevOps-Erfolg. Agile Vorgehensweisen, insbesondere testgetriebene Entwicklung, unterstützen DevOps. Fehler, die in der sogenannten Deployment-Pipeline auftreten, dürfen nicht toleriert werden und müssen zeitnah korrigiert werden.

Generell führt die kontinuierliche Integration von Qualitätssicherungsmaßnahmen zu einer kontinuierlich hohen Qualität und damit zu vielen stabilen Releases. Zur kontinuierlichen Überwachung der resultierenden Softwaredienste und auch der Deployment-Pipeline muss möglichst viel automatisiert gemessen und überwacht werden (Monitoring). Auf dem siebten KoSSE-Tag wurde dieses Themenspektrum aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.


Guido Steinacker von otto.de

Microservices erleichtern Continuous Deployment durch ihre Granularität und lose Kopplung. Continuous Deployment von dutzenden Microservices bleibt trotzdem eine Herausforderung. Wie bei otto.de bis zu 250 Live-Deployments pro Woche durchgeführt werden, stellte Guido Steinacker in seinem Vortrag vor.

DevOps entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte im Bereich der Software Entwicklung und Unternehmen die Internetdienste anbieten. Große Vorbilder sind „Unicorns“ wie Amazon und Google. Maik Wojcieszak vom Kieler Softwareentwicklungsunternehmen wobe-systems GmbH zeigte am Beispiel der Druckindustrie wie DevOps bei der Digitalisierung kleiner und mittelständischer Industrieunternehmen helfen kann. Als Abschluss gab Sabine Bernecker-Bendixen von getNextIT eine Einführung in den Begriff “DevOpsBiz” und die Idee weitere Abteilungen einzubeziehen, was mit dem Publikum rege diskutiert wurde.


Sabine Bernecker-Bendixen, getNextIT

Alle Besucher hatten Gelegenheit direktes Feedback zur Veranstaltung abzugeben, was sehr positiv ausfiel. Der Großteil lobte die guten Sprecher und die interessanten, unterschiedliche Vorträge. Die im Programm versprochenen Inhalte würden kompetent und schlüssig behandelt. Auch weitere Themen im Bereich DevOps wurden für kommende Veranstaltungen vorgeschlagen. Beim anschließenden Networking und Fingerfood klang der KoSSE-Tag in entspannter Atmosphäre aus.

Der nächste KoSSE-Tag ist im Sommer 2017 in Lübeck. Am 08. und 09. November 2016 findet das Symposium on Software Performance, organisiert von KoSSE, im Wissenschaftszentrum Kiel statt. Das Symposium bringt Forscher und Anwender zusammen, die in ihrem Alltag mit Software-Performance zu tun haben – von der Modellierung und Vorhersage bis zum Monitoring und Laufzeitmanagement. Nähere Infos dazu hier: http://www.performance-symposium.org/.

Über KoSSE

Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) bündelt dazu die Kompetenzen der Informatik-Fachbereiche an den Universitäten in Kiel und Lübeck mit IT-Unternehmen in Schleswig-Holstein. Ob für die Verwaltung, Logistik, Medizin- oder Eisenbahntechnik, in gemeinsamen Projekten werden effiziente Werkzeuge und modellbasierte Verfahren für die automatisierte Softwarekonstruktion und -modernisierung entwickelt. Durch die enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft sowie den intensiven Wissenstransfer wird die Wettbewerbsfähigkeit der Region Schleswig-Holstein nachhaltig gesteigert. Jedes Jahr finden der KoSSE-Tag und der KoSSE-Workshop abwechselnd in Kiel und Lübeck mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft statt.

Programm KoSSE-Tag 2016

Vorträge zum Download

Keynote
Software Performance in DevOps – Eine Perspektive aus Forschung und Praxis
Dr. Andreas Brunnert, RETIT GmbH

DevOps und Industrie 4.0
Maik Wojcieszak, wobe-systems GmbH

DevOpsBiz: Hand in Hand zum Erfolg
Sabine Bernecker-Bendixen, getNextIT

01. Juni 16: KoSSE-Tag 2016

Schwerpunktthema: DevOps: Synergien zwischen Softwareentwicklung und Betrieb

Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) lädt zum siebten[nbsp]großen Jahrestreffen ein.
Experten und Interessierte aus dem Bereich Software Engineering treffen sich jedes Jahr beim KoSSE-Tag, dieses Mal wieder in Kiel im Wissenschaftszentrum. Zum Thema „DevOps: Synergien zwischen Softwareentwicklung und Betrieb“ wird es Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Möglichkeiten zum Networking geben.

Die DevOps-Bewegung zielt darauf ab die Zusammenarbeit von Softwareentwicklung (Dev für Development) und Betrieb (Ops für Operations) zu optimieren und Reibungsverluste zu vermeiden. In der (agilen) Softwareentwicklung ist es das Ziel, schnell viele Features bereitzustellen. Im Betrieb ist es das Ziel, stabile Dienste bereitzustellen – häufige Änderungen werden hier traditionell als unerwünscht angesehen.

DevOps verfolgt nun den Ansatz viele, stabile Releases bereitzustellen. Die dazu erforderliche Qualitätssicherung und Effizienzsteigerung wird durch die Automatisierung von Entwicklungs- und Betriebsaufgaben erreicht. Automatisierung ist der Schlüssel zum DevOps-Erfolg. Agile Vorgehensweisen, insbesondere testgetriebene Entwicklung, unterstützen DevOps. Fehler, die in der sogenannten Deployment-Pipeline auftreten, dürfen nicht toleriert werden und müssen zeitnah korrigiert werden. Generell führt die kontinuierliche Integration von Qualitätssicherungsmaßnahmen zu einer kontinuierlich hohen Qualität und damit zu vielen stabilen Releases. Zur kontinuierlichen Überwachung der resultierenden Softwaredienste und auch der Deployment-Pipeline muss möglichst viel automatisiert gemessen und überwacht werden (Monitoring). Auf dem diesjährigen KoSSE-Tag werden wir dieses Themenspektrum aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

Der KoSSE-Tag findet jedes Jahr im Sommer abwechselnd in Kiel und Lübeck statt.

Agenda

12:00 Uhr Empfang beim Mittagsimbiss
13:30 Uhr – 15:00 Uhr Vortragsblock I
Moderation Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
13:30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
13:40 Uhr Grußwort
Prof. Dr. Karin Schwarz
Vizepräsidentin für Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlichen Nachwuchs der Christian-Albrechts-Universität Kiel
14:00 Uhr Keynote
Software Performance in DevOps – Eine Perspektive aus Forschung und Praxis
Dr. Andreas Brunnert, RETIT GmbH
15:00 Uhr Kaffeepause
15:30 Uhr –17:00 Uhr Vortragsblock II
Moderation Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck
15:30 Uhr Continuous Deployment von Microservices
Guido Steinacker, Otto.de
Microservices erleichtern Continuous Deployment durch ihre Granularität und lose Kopplung. Continuous Deployment von dutzenden Microservices bleibt trotzdem eine Herausforderung. Wie bei otto.de bis zu 250 Live-Deployments pro Woche durchgeführt werden, stellt Guido Steinacker in diesem Vortrag vor.
16:00 Uhr DevOps und Industrie 4.0
Maik Wojcieszak, wobe-systems GmbH
DevOps entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte im Bereich der Software Entwicklung und Unternehmen die Internetdienste anbieten. Große Vorbilder sind „Unicorns“ wie Amazon und Google. Der Talk zeigt am Beispiel der Druckindustrie wie DevOps bei der Digitalisierung kleiner und Mittelständischer Industrieunternehmen helfen kann.
16:30 Uhr DevOpsBiz: Hand in Hand zum Erfolg
Sabine Bernecker-Bendixen, sof-IT
Eine Einführung in den Begriff und die Idee weitere Abteilungen einzubeziehen.
17:00 Uhr Diskussion und Ausklang beim Fingerfood

Download des PDF-Flyers: Flyer KoSSE-Tag 2016.pdf.

Zur Keynote

Dr. Andreas Brunnert ist Geschäftsführender Gesellschafter der RETIT GmbH. RETIT bietet Softwarelösungen und Beratungsleistungen rund um das Thema Software Performance an. Vor seiner Zeit bei RETIT war Dr. Andreas Brunnert bei einem An-Institut der Technischen Universität München (TUM) als Teamleiter einer Forschungsgruppe zum Thema Software Performance und bei der IBM Deutschland Research & Development GmbH als Technical Lead und Advisory IT Specialist tätig. Er hat an der TUM in Informatik promoviert sowie Informatik an der FH Brandenburg und Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg studiert. Dr. Andreas Brunnert beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Thema der Performance-Evaluation von Softwaresystemen, in den letzten Jahren fokussiert durch die Integration von mess- und modellbasierten Performance-Evaluationsansätzen.

Nutzer von Softwaresystemen (Apps, Webseiten, etc.) erwarten neben der korrekten Funktion immer auch eine schnelle Reaktionszeit, denn niemand wartet gerne. Oft führen schon Verzögerungen im Sekundenbereich dazu, dass Nutzer abspringen und der Umsatz von eCommerce-Anbietern massiv einbricht. Neben solchen B2C Beispielen finden sich auch im Bereich der kritischen Infrastrukturen immer mehr Softwaresysteme, die in ausreichender Geschwindigkeit reagieren müssen.[nbsp]Stellen Sie sich beispielsweise vor, Smart Grids würde nicht schnell genug auf Wind- und Wetterschwankungen reagieren…
Weitere Beispiele des täglichen Lebens finden sich zuhauf. Wie aber stellt man bei einer immer schnelleren Releasefrequenz, die durch DevOps Konzepte unterstützt wird, sicher, dass Softwaresysteme ein gewünschtes Antwortzeitverhalten aufweisen? Und wie hält man die dafür erforderlichen Kosten im Rahmen?

Die Keynote stellt aktuelle Ansätze aus Industrie und Forschung zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen rund um die Performance von Softwaresystemen vor.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung bis zum 27. Mai 2016  unter www.diwish.de/termin/kosse-tag-2016.

Veranstaltungsort

Wissenschaftszentrum Kiel
Fraunhoferstraße 13
24118 Kiel

Kontakt

DiWiSH Clustermanagement
KoSSE-Geschäftsstelle
WTSH GmbH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel

Tel: 0431.666 66 851
Fax: 0431.666 66 792
Web: www.kosse-sh.de
E-Mail: mail@diwish.de

Lageplan

Karte OSM Kiel Wissenschaftszentrum
© OpenStreetMap-Mitwirkende (Lizenz: CC-BY-SA)

Eindrücke von der solutions.hamburg

16.09.2015

Forschung zum Anfassen zeigten die Universitäten Kiel und Lübeck auf dem erstmalig stattgefundenen Digitalkongress solutions.hamburg (wir berichteten). Die Informatikfachbereiche beider Hochschulen haben sich im Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) zusammengeschlossen und präsentierten am 9. und 10. September auf Kampnagel ihre gemeinsamen Aktivitäten sowie Lösungen für die Digitale Wirtschaft. Eindrücke von der Kongressmesse gibt es in unserer Fotogalerie.

Hier geht’s zu den Bildern.

Software erleben dank virtueller Realität bei der Uni Kiel

Zum Messeauftritt der beiden Universitäten ist ein Artikel im shz erschienen:

Lösungen für die digitale WeltUni-Projekte: Forschung zum Anfassen

vom 11. September 2015 aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zwischen Motorroller und Operationssaal, aufgehübscht mit einem Tupfer virtuelle Realität: die Unis Kiel und Lübeck wollen Lösungen für die digitale Welt stellen – in Bereichen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Elektro-Mobilität
Wie weit komme ich mit meinem frisch aufgeladenen Elektro-Motorroller? Und wie schnell darf ich mit meinem E-Auto fahren, um die größtmögliche Reichweite aus dem Gefährt herauszuholen? Für Fragen wie diese erarbeitet die Universität zu Lübeck ein Programm, das dem Fahrer vor und während eines Ausflugs mit einem elektrobetriebenen Fahrzeug Tipps gibt. „Die Ladezeiten für Elektromotoren sind lang“, sagt Gerhard Buntrock vom Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen. Da müsse man schon möglichst genau planen können, wann man wo ist…

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: http://www.shz.de/nachrichten/

Forschung zum Anfassen: Universitäten zeigen Lösungen für die Digitale Wirtschaft

03.09.2015

Die Informatik-Fachbereiche der Universitäten Kiel und Lübeck zeigen auf dem neuen Digitalkongress solutions.hamburg, was die Veränderung der Arbeitswelt für Branchen und Unternehmen bedeutet. Die Fachbereiche sind im Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) zusammengeschlossen und stellen neben ihren aktuellen Forschungsergebnissen auch die gemeinsamen Aktivitäten bei KoSSE vor. Am 09. und 10. September können Messebesucher einen Blick in die Zukunft werfen.

Von zuhause kennt man es schon, dass Computer, MP3-Player, Fernseher und andere Geräte unterschiedlicher Hersteller über ein Netzwerk problemlos Daten austauschen können. Doch selbst in den modernsten Operationssälen ist die Vernetzung noch lange nicht so weit. Medizingeräte verschiedener Hersteller können anders als Haushaltsgeräte nicht einfach so miteinander kommunizieren. Dafür sind technische Gründe, vor allem aber die viel höheren Risiken im OP-Saal verantwortlich: Im Zulassungs­prozess eines Medizin­gerätes muss nachgewiesen werden, dass durch die Vernetzung keine zusätzlichen Risiken für den Patienten entstehen.

Im Projekt OR.NET arbeitet das Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen (ISP) der Universität zu Lübeck zusammen mit über 50 Partnern aus Industrie, Klinik und Forschung an diesen Problemen. Es wird ein Standard für die Kommunikation von Medizin­geräten geschaffen, sodass verschiedene Hersteller eine gemeinsame Kommunikations­platt­form nutzen können. Darüber hinaus werden neue Konzepte und Lösungen zur dynamischen Vernetzung von Medizingeräten entwickelt, die die Hersteller bei der Integration und Zulassung ihrer Geräte unterstützten. Auf der solutions.hamburg demonstriert das Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen den aktuellen Stand der Kommunikations­plattform am Beispiel der Echtzeit-Datenübertragung von Messwerten eines Pulsoximeters zu einem Patientenmonitor.

Sprechende Elektrofahrzeuge

Im Projekt Green Navigation bearbeitet die Universität zu Lübeck die Fragestellung: Wie sieht eine nachhaltige Mobilität der Zukunft aus? Doktoranden und Studierende arbeiten an der Vernetzung von Elektrofahrzeugen mit ihrer Umgebung: Ein Elektro­roller lernt, wie er mit Ladesäulen spricht. Ein neuartiges Navigationssystem hilft bei der Routenplanung für eine effiziente Nutzung. Der Energiespeicher eines heimischen Photovoltaiksystems kann im intelligenten Stromnetz überwacht und gesteuert werden. Das Ziel des Projekts besteht in der Entwicklung prototypischer Systemlösungen für die Realisierung einer modernen und zeitgerechten Mobilität. Erste Ergebnisse kann man auf dem Messestand erleben.

Demonstration im Projekt OR.Net_Web

Im Rahmen einer Demonstration des Projekts OR.Net wurden Medizingeräte verschiedener Hersteller vernetzt: Links zwei PC-Arbeitsplätze mit Patientenmonitoren, daneben ein Operations­mikroskop von Möller-Wedel, ein Ultraschall-Dissektor von Söring, ein Endoskop-System mit Kamera und Knochenfräse von KARL STORZ und rechts ein weiterer PC-Arbeitsplatz mit Zugang zum Krankenhaus-Informations-System ORBIS.

Foto: Dr. Frank Golatowski, Universität Rostock

Software zum Anfassen bei der Universität zu Kiel

Unsere Welt wird immer digitaler. Im Gengensatz dazu fördern reale Erlebnisse kreative Lösungen. Um das Beste aus beiden Welten zu vereinen, nutzt die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 3D-Drucker in Verbindung mit ihrem Tool ExplorViz um Software eine Gestalt zu geben und sie so greifbar zu machen. So ein anfassbares Modell bietet zum Beispiel bei der Präsentation von Software große Vorteile. Architekten bauen schon seit mehreren Jahrtausenden kleinere Modelle ihrer Bauwerke, um dem Auftraggeber ein genaues Bild über Aussehen und Aufwand zu geben. Bei Software kann sich ein Kunde häufig kein genaues Bild über den Aufwand für Änderungen und den Zustand seiner Software machen. Anfassbare Modelle können hier ähnlich zu Gebäudemodellen Abhilfe schaffen. Wenn eine Änderung ansteht, werden einfach zwei solide Softwaremodelle erstellt. Das erste Modell zeigt den aktuellen Stand der Software und das zweite zeigt den Planzustand nach den Änderungen. So kann sich der Kunde ein genaues Bild über die Software und den Änderungsaufwand verschaffen.

Ein weiteres Einsatzgebiet für die Modelle ist zum Beispiel das Diskutieren im Team über den Aufbau der Software, welches durch das Anfassen erleichtert wird. So können im Unternehmen Diskussionen über die Softwarestruktur effektiver durchgeführt werden, da die Teilnehmer genau und auch gleichzeitig zeigen können, worüber sie gerade reden. Des Weiteren hilft das haptische Erlebnis vielen Teammitgliedern unbewusst bei ihren Denkprozessen.

Auf der solutions.hamburg präsentiert die Kieler Universität eine Reihe dieser Software­modelle. Die Besucher können so weltweit als erstes Software anfassen und von ihr einen Eindruck gewinnen.

Software erleben dank virtueller Realität

Mithilfe von virtueller Realität, ermöglicht durch den Einsatz von 3D-Brillen, entstehen viele neue Möglichkeiten Dinge auf eine andere Art und Weise zu erleben. Die CAU Kiel nutzt die virtuelle Realität um Software für den Anwender erlebbar zu machen. Mittels der 3D-Brille Oculus Rift findet sich der Anwender in der virtuellen Realität wieder und hat den Eindruck, wirklich in der ihn umgebenen 3D-Welt zu stehen. Für die Interaktion und die Bewegung mit dieser Welt wird zusätzlich der Kinect-Sensor von Microsoft verwendet. Das Modell der Software kann dann durch Gesten verschoben, vergrößert und gedreht werden, um so eine Ansicht von allen Seiten zu ermöglichen.

Die Besucher der solutions.hamburg können durch diese Technologien, ähnlich wie Tom Cruise in dem Science-Fiction Film “Minority Report”, die vor ihren Augen schwebenden Softwaremodelle innerhalb einer 3D-Welt mit ihren Händen bedienen und so Software mit mehreren Sinnen erleben.

SoftwareErleben SoftwareZumAnfassen

3D-Modell und interaktive Brille (Oculus Rift) zur Visualisierung vom Aufbau und Zusammenhängen innerhalb einer Software

Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE)

Der Kompetenzverbund Software Systems  Engineering bündelt die Kompetenzen der Informatik-Fachbereiche an den Universitäten in Kiel und Lübeck mit IT-Unternehmen in Schleswig-Holstein. Ob für die Verwaltung, Logistik, Medizin- oder Eisenbahntechnik, in gemein­sa­­men Projekten werden effiziente Werkzeuge und modellbasierte Verfahren für die automatisierte Softwarekonstruktion und -modernisierung entwickelt. Durch die enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft sowie den intensiven Wissens­transfer wird die Wettbewerbsfähigkeit der Region Schleswig-Holstein nachhaltig gestei­gert. Auf der Messe erfährt der Besucher was KoSSE ist, wer dahinter steht und welche Themen bearbeitet werden. Professoren und Projekte können so kennengelernt werden. Unternehmen wird aufgezeigt warum eine Kooperation mit den Hochschulen interessant sein kann.

solutions.hamburg: Neuer “Kongress für Digitalisierung, Business und IT“

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. Das gilt übergreifend für alle Fachbereiche – Tendenz steigend. Um den Austausch und das Know-how in diesem Bereich zu fördern und auf einer Plattform zu vereinen, findet mit der solutions.hamburg vom 9. bis 11. September auf Kampnagel ein neuer Digitalkongress in Hamburg stattder Hansestadt. Das Event, das in den kommenden Jahren wachsen und dann bundesweit stattfinden soll, versteht sich als „Kongress für Digitalisierung, Business und IT“, das Motto lautet „Building The Digital Future“. Der Name solutions.hamburg ist dabei Programm: der Kongress wird in innovativen Vorträgen, Workshops und Diskussionen zeigen, was Digitalisierung für die verschiedenen Branchen, Unternehmen und Fachbereiche bedeutet, und praxisnahe Lösungen bieten, wie diese den Veränderungsprozess optimal für sich nutzen können. Darüber hinaus sollen gemeinsam neue Ansätze entwickelt werden, Digitalisierung in Unternehmen aktiv mitzugestalten.

Weitere Informationen…

…zu  OR.NET: www.isp.uni-luebeck.de/ornet

…zu ExplorViz: www.explorviz.net

…zum Kompetenzverbund Software Systems Engineering: www.kosse-sh.de

…zum Kongress: www.solutions.hamburg

Bilder/Flyer

OR.NET

ExplorViz


Kontakt

OR.NET und Green Navigation:

Dr. Gerhard Buntrock
Universität zu Lübeck
Tel.:  0451 / 500-3983 oder 0451 / 40039230
E-Mail: buntrock@isp.uni-luebeck.de

ExplorViz:

Florian Fittkau
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel.: 0431.880 4467
E-Mail: ffi@informatik.uni-kiel.de

KoSSE-Tag 2015: Informatik ist das Öl der neuen Zeit

04.06.2015

KoSSE-Tag informiert über Hintergründe und Voraussetzungen von Industrie 4.0 und Big Data

Der rasante Fortschritt der Softwaretechnik ermöglicht in Kombination mit der Mikroelektronik immer leistungsfähigere eingebettete Softwaresysteme, die zudem immer stärker miteinander vernetzt werden. Diese Cyber Physical Systems waren Thema des diesjährigen KoSSE-Tages, der am 03. Juni in Lübeck stattfand. Mit einem Grußwort von Staatssekretär Dr. Frank Nägele, einer hochkarätigen Keynote des Präsidenten der Gesellschaft für Informatik und drei Vorträgen aus der Industrie bot die Agenda ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.  Die Vortragsfolien können Sie sich unten herunterladen.

Hier geht’s zur Fotogalerie

Staatssekretär Dr. Frank Nägele (Wirtschaftsministerium)Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck

Softwareintensive Systeme und Geräte werden zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Sie wandeln sich durch ihre vielfältige Vernetzung und die Einbindung von Daten und Diensten zu umfassenden Lösungen, die sämtliche Lebensbereiche immer stärker durchdringen. Das wurde den etwa 70 Teilnehmern schon in der das Vortragsprogramm eröffnenden Keynote verdeutlicht. Prof. Dr. Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik und des Fraunhofer IESE sowie Dozent an der Technischen Universität Kaiserslautern, erläuterte in seiner einstündigen Keynote die Hintergründe und Zusammenhänge des Internets der Dinge, von Industrie 4.0 und Big Data. “Informatik ist das Öl der neuen Zeit. Software treibt Wirtschaft voran,” so Liggesmeyer. Deutschland werde im Ausland dafür bewundert und beneidet seine großen Industrieunternehmen wie Siemens und Daimler, alle mit über 100jähriger Firmengeschichte, für die Digitalisierung gut aufzustellen.

Auch zum Datenschutz hatte er eine klare Meinung: “Datensparsamkeit verhindert Innovation! Geben Sie Informationen aus der Hand, kontrollieren Sie aber deren Nutzung!” Liggesmeyer sprach sich dafür aus persönliche Informationen zu Forschungszwecken zur Verfügung zu stellen, wobei man jede einzelne Information mit spezifischen Nutzungsrechten deklarieren könne. Nicht nur wer, sondern auch wie lange und in welchem Umfang darauf zugegriffen werden kann.

Die Keynote machte deutlich, dass unterschiedliche Systeme Wertschöpfung betreiben werden, indem sie sich miteinander, autonom organisieren. Diese Autonomie aber auch Risiken birgt und viele juristische Fragen noch offen sind. Bei der Sicherheit in offenen Systemen besteht noch ein erheblicher Forschungsbedarf. “Massenprodukte werden zunehmend durch massenindividualisierte Produkte ersetzt. Daten sind dabei der zentrale ‘Rohstoff’“, so Liggesmeyer.

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Es folgten die Vorträge von Dr. Stefan Schlichting, Drägerwerk, zur “An architecture for medical cyber-physical systems in high acuity environments”, in dem er die Forschungsansätze und -ergebnisse für das Internet der Dinge in der Medizintechnik bei Dräger vorstellte. Reinhold Hundt vom Beratungsunternehmen ASTRAN Business Consulting gab Einblicke in den Bahnmarkt und den großen Aufholbedarf bei den oft noch antiquierten Infrastrukturen für Schienenfahrzeuge. Als Abschluss erklärte Eckhard Anders, ma design, den Aspekt der User Experience bei Desing und Entwicklung des Internets der Dinge.

Das erhobene Feedback der Besucher fiel positiv aus. Der Großteil lobte die Relevanz der Vorträge, die gute Auswahl und die unternehmensnahen Einblicke. Die im Programm versprochenen Inhalte wurden kompetent und schlüssig behandelt. “Eine sehr gute Veranstaltung, passend zum Thema, Referenten, Ort, Zielgruppenansprache, zeitlicher Rahmen – ich habe mich auf abwechslungsreiche Weise gut informiert gefühlt”, so ein Teilnehmer beim anschließenden Networking.

Der nächste KoSSE-Tag findet im Juni 2016 in Kiel statt. Am 20. November 2015 treffen sich Wissenschaft und Wirtschaft erneut zum KoSSE-Workshop im Wissenschaftszentrum Kiel.

Programm KoSSE-Tag 2015

Vorträge zum Download

Für den Vortrag “Der UX-Faktor bei der Entwicklung des Internets der Dinge” wenden Sie sich bitte an eckhard.anders@ma-design.de.

application/pdf Keynote_Internet of Things, Industrie 4.0 und Big Data

application/pdf Cyber-Physical Systems fuer Schienenfahrzeuge und Eisenbahninfrastrukturen_ASTRAN Business Consulting GmbH

application/pdf An architecture for medical cyber physical systems in high acuity environments_Drägerwerk AG

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