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Praxis-Einblick eines Unternehmens

16.10.2018

Andreas Großmann, Geschäftsführer PLATO AG, Lübeck

 

 

Checking Data Geolocation Compliance of Cloud Services via Models at Runtime

16.10.2018

Dr.-Ing. Reiner Jung, Institut für Informatik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

 

Vorgehensmodelle und Softwareunterstützung zur Umsetzung des Standard-Datenschutzmodells

16.10.2018

Prof. Dr. Hannes Federrath, Universität Hamburg, Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V.

Das Standard-Datenschutzmodell lehnt sich hinsichtlich der konkreten Umsetzung zum Teil an die Grundschutz-Vorgehensweise nach dem BSI-Standard 200-2 an. Der Vortrag wird die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Grundschutz-Vorgehensweise im Vergleich zum Standard-Datenschutzmodell beleuchten und die Möglichkeiten einer Softwareunterstützung anreißen. Insbesondere durch geeignete Gestaltung der Bausteinbeschreibungen des Standard-Datenschutzmodells können und müssen die Weichen zu einer sachgerechten Umsetzung des Standard-Datenschutzmodell gestellt werden.

Datenschutz aus Europa – was hat dies mit Technik zu tun?

16.10.2018

Marit Hansen, Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, gibt einen Überblick über die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit dem 25. Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union maßgeblich für den Datenschutz ist. Sie legt dabei einen Schwerpunkt auf die Informatik-Perspektive: Was ist neu bei den Anforderungen an die Informationssicherheit? Und wie lässt sich die Anforderung der DSGVO umsetzen, dass Datenschutz schon bei der Systemgestaltung eingebaut wird? Die Referentin zeigt Möglichkeiten für die Entwicklung und für den Betrieb datenschutzkonformer Systeme auf.

KoSSE-Workshop – “Data Protection by Design”

10.10.2018

Mit der seit Mai geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Datenschutz-Anforderung in den Fokus gerückt, die die Entwicklung von Software betrifft: „Data Protection by Design“ bzw. auf Deutsch „Datenschutz durch Technikgestaltung“. Entwicklerinnen und Entwickler stehen nun vor der Herausforderung, diese abstrakte Anforderung konkret umzusetzen.

Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) und das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) laden Sie herzlich ein zum KoSSE-Workshop 2018. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Forschung und praktische Lösungsansätze zu informieren. Am 14. November 2018 gibt es in den Räumlichkeiten der IHK zu Kiel auch die Gelegenheit, mit den Anwesenden über eigene Erfahrungen zu diskutieren und sich auszutauschen.

 

Agenda

12:30 Uhr Get-together
13:00 Uhr Begrüßung
13:05 Uhr Datenschutz aus Europa – was hat dies mit Technik zu tun?
(Marit Hansen, ULD)
13:30 Uhr Vorgehensmodelle und Softwareunterstützung zur Umsetzung des Standard-Datenschutzmodells
(Prof. Dr. Hannes Federrath, Universität HH)
14:00 Uhr Kaffeepause
14:30 Uhr Checking Data Geolocation Compliance of Cloud Services via Models at Runtime
(Dr.-Ing. Reiner Jung, CAU zu Kiel)
15:00 Uhr Praxis-Einblick eines Unternehmens
(Andreas Großmann, PLATO AG)
15:45 Uhr KMU, Digitalisierung und Datenschutz
Kurzvorstellung des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0
(Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck)
15:55 Uhr Podiumsdiskussion mit Vortragenden
ab 16:45 Uhr Ausklang bei einem Imbiss

 

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.

 

Veranstaltungsort

IHK zu Kiel
“Raum Nordsee”
Bergstraße 2
24103 Kiel

 

Kontakt

KoSSE-Geschäftsstelle
c/o DiWiSH Clustermanagement
WTSH GmbH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel

Twitter: @KoSSE_SH
Hashtags: #KoSSEworkshop18

T 0431 66 66 6-8 51
mail@kosse-sh.de

 

Wie Cloud-Software und Microservices bestehende ERP-Systeme beeinflussen

26.03.2018

Abstract

Durch Cloud Computing und die Möglichkeit Microservices mittels FaaS (Function as a Service) aufzubauen ergeben sich viele neue Möglichkeiten, bestehende Systeme einfach und schnell zu erweitern. Am Beispiel der ERP-Software Microsoft Dynamics NAV soll gezeigt werden, wie eine Branchensoftware um unternehmensspezifische Microservices auf Basis von Azure Functions erweitert wird und externe Services angebunden werden können.

 

Curriculum Vitae

Hauke Lamb ist Mitgründer und Geschäftsführer der Kieler Firma „TRASER Software GmbH“ und verantwortet die Bereiche Projekte und Entwicklung.

Die TRASER Software GmbH liefert eine komplett integrierte Softwarelösung speziell für den Land- und Baumaschinenhandel.. Seit mehr als zwölf Jahren ist er im Feld der ERP-Software tätig und war in dem Zeitraum sowohl in den Bereichen Softwareentwicklung und Consulting als auch in der Projektleitung aktiv. Zuvor studierte er Multimedia-Management mit dem Fokus „Electronic Business“ bei Prof. Dr. Tobias Kollmann am Multimedia Campus der CAU Kiel. Zusätzlich ist er Certified Scrum Master und Verfechter von agiler Softwareentwicklung.

Software-Development 4.0

29.01.2018

Abstract

Software Entwicklung befindet sich in einer dramatischen Veränderung. Agil allein reicht nicht mehr, um die Ziele

  •     Time-To-Market von der Idee bis zur Produktion innerhalb von Tagen
  •     In hoher Qualität und Zuverlässigkeit
  •     Zu akzeptablen Kosten

zu erreichen. Die Antwort auf diese Herausforderungen besteht in der Kombination von vier wesentlichen Trends. Leichtgewichtige Architekturen (z.B. Microservices) werden in einem agilem Mindset aufbauend auf einer voll automatisierten Produktions-Pipeline (DevOps) in der Cloud entwickelt, getestet und betrieben. Der Referent wird dies anhand eines konkreten Praxisbeispiels aufzeigen.

 

Curriculum Vitae

Dr. Karl Prott, Solution Head, Capgemini Deutschland berät seit ca. 20 Jahren bei Capgemini seine Kunden bei dem Entwurf und der Entscheidung für die richtige zukunftsfähige Architektur und rundum Software-Development 4.0. In seiner derzeitigen Rolle ist er verantwortlich für die Qualität der Lösungen in den Angeboten für unternehmenskritische Individualsoftware.

Industrial DevOps

29.01.2018

Abstract

DevOps ist ein Kunstwort aus den Begriffen Development (englisch für Entwicklung) und IT Operations (englisch für IT-Betrieb). DevOps soll durch gemeinsame Anreize, Prozesse und Werkzeuge (englisch: Tools) eine effektivere und effizientere Zusammenarbeit der Bereiche Dev, Ops und Qualitätssicherung (QS) ermöglichen.
Quelle: Wikipedia; https://de.wikipedia.org/wiki/DevOps

Diese Definition auf Wikipedia ist so richtig wie nichtssagend. Tatsächlich stellt DevOps den Menschen und die Kultur im Unternehmen als wichtigsten Faktor für kontinuierliches Lernen und das Streben nach Verbesserung in den Vordergrund. Diese Prioritäten werden durch das Akronym CALMS (Culture, Automation, Lean, Measurement, Sharing) ausgedrückt. Erst wenn ein Unternehmen die Kultur im Griff hat, können Werkzeuge helfen.

DevOps ist seit 2008 bekannt und wird für die Entwicklung und den Betrieb komplexer Softwaresysteme für unternehmenskritische Internetangebote, wie zum Beispiel Amazon, Netflix oder Facebook, erfolgreich eingesetzt. Die Anwendung von DevOps Prinzipien und Methoden auf die im Zuge der Digitalisierung stattfindende Systemintegration in der Industrie wird im Rahmen eines Forschungsprojekts zusammen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel untersucht.

Der Vortrag zeigt, wie DevOps helfen kann, eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung in Unternehmen zu meistern. Es wird erklärt, warum Industrial DevOps das Potential hat die aktuell nur zögerlich anlaufende Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) deutlich zu beschleunigen.

 

Curriculum Vitae

Maik Wojcieszak ist Gründer der Kieler Firma wobe-systems GmbH. Mit seinem Team entwickelt er basierend auf zwei Jahrzehnten Erfahrung in der industriellen Systemintegration und Automatisierung Konzepte und Softwarelösungen für die Digitalisierung von Unternehmen. Für organisatorische Themen wie Projektmanagement, Team-Kommunikation und Innovation gründete er 2016 das Beratungsunternehmen getNext IT. Als Lehrbeauftragter für DevOps an der Fachhochschule Kiel zeigt er Studenten, wie eine ganzheitliche Sichtweise auf die IT hilft, die Wertschöpfungskette zu optimieren. Als Autor von Fachartikeln und Sprecher auf Konferenzen teilt er seine Erfahrungen mit anderen.

 

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