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Wie Cloud-Software und Microservices bestehende ERP-Systeme beeinflussen

26.03.2018

Abstract

Durch Cloud Computing und die Möglichkeit Microservices mittels FaaS (Function as a Service) aufzubauen ergeben sich viele neue Möglichkeiten, bestehende Systeme einfach und schnell zu erweitern. Am Beispiel der ERP-Software Microsoft Dynamics NAV soll gezeigt werden, wie eine Branchensoftware um unternehmensspezifische Microservices auf Basis von Azure Functions erweitert wird und externe Services angebunden werden können.

 

Curriculum Vitae

Hauke Lamb ist Mitgründer und Geschäftsführer der Kieler Firma „TRASER Software GmbH“ und verantwortet die Bereiche Projekte und Entwicklung.

Die TRASER Software GmbH liefert eine komplett integrierte Softwarelösung speziell für den Land- und Baumaschinenhandel.. Seit mehr als zwölf Jahren ist er im Feld der ERP-Software tätig und war in dem Zeitraum sowohl in den Bereichen Softwareentwicklung und Consulting als auch in der Projektleitung aktiv. Zuvor studierte er Multimedia-Management mit dem Fokus „Electronic Business“ bei Prof. Dr. Tobias Kollmann am Multimedia Campus der CAU Kiel. Zusätzlich ist er Certified Scrum Master und Verfechter von agiler Softwareentwicklung.

Software-Development 4.0

29.01.2018

Abstract

Software Entwicklung befindet sich in einer dramatischen Veränderung. Agil allein reicht nicht mehr, um die Ziele

  •     Time-To-Market von der Idee bis zur Produktion innerhalb von Tagen
  •     In hoher Qualität und Zuverlässigkeit
  •     Zu akzeptablen Kosten

zu erreichen. Die Antwort auf diese Herausforderungen besteht in der Kombination von vier wesentlichen Trends. Leichtgewichtige Architekturen (z.B. Microservices) werden in einem agilem Mindset aufbauend auf einer voll automatisierten Produktions-Pipeline (DevOps) in der Cloud entwickelt, getestet und betrieben. Der Referent wird dies anhand eines konkreten Praxisbeispiels aufzeigen.

 

Curriculum Vitae

Dr. Karl Prott, Solution Head, Capgemini Deutschland berät seit ca. 20 Jahren bei Capgemini seine Kunden bei dem Entwurf und der Entscheidung für die richtige zukunftsfähige Architektur und rundum Software-Development 4.0. In seiner derzeitigen Rolle ist er verantwortlich für die Qualität der Lösungen in den Angeboten für unternehmenskritische Individualsoftware.

Industrial DevOps

29.01.2018

Abstract

DevOps ist ein Kunstwort aus den Begriffen Development (englisch für Entwicklung) und IT Operations (englisch für IT-Betrieb). DevOps soll durch gemeinsame Anreize, Prozesse und Werkzeuge (englisch: Tools) eine effektivere und effizientere Zusammenarbeit der Bereiche Dev, Ops und Qualitätssicherung (QS) ermöglichen.
Quelle: Wikipedia; https://de.wikipedia.org/wiki/DevOps

Diese Definition auf Wikipedia ist so richtig wie nichtssagend. Tatsächlich stellt DevOps den Menschen und die Kultur im Unternehmen als wichtigsten Faktor für kontinuierliches Lernen und das Streben nach Verbesserung in den Vordergrund. Diese Prioritäten werden durch das Akronym CALMS (Culture, Automation, Lean, Measurement, Sharing) ausgedrückt. Erst wenn ein Unternehmen die Kultur im Griff hat, können Werkzeuge helfen.

DevOps ist seit 2008 bekannt und wird für die Entwicklung und den Betrieb komplexer Softwaresysteme für unternehmenskritische Internetangebote, wie zum Beispiel Amazon, Netflix oder Facebook, erfolgreich eingesetzt. Die Anwendung von DevOps Prinzipien und Methoden auf die im Zuge der Digitalisierung stattfindende Systemintegration in der Industrie wird im Rahmen eines Forschungsprojekts zusammen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel untersucht.

Der Vortrag zeigt, wie DevOps helfen kann, eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung in Unternehmen zu meistern. Es wird erklärt, warum Industrial DevOps das Potential hat die aktuell nur zögerlich anlaufende Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) deutlich zu beschleunigen.

 

Curriculum Vitae

Maik Wojcieszak ist Gründer der Kieler Firma wobe-systems GmbH. Mit seinem Team entwickelt er basierend auf zwei Jahrzehnten Erfahrung in der industriellen Systemintegration und Automatisierung Konzepte und Softwarelösungen für die Digitalisierung von Unternehmen. Für organisatorische Themen wie Projektmanagement, Team-Kommunikation und Innovation gründete er 2016 das Beratungsunternehmen getNext IT. Als Lehrbeauftragter für DevOps an der Fachhochschule Kiel zeigt er Studenten, wie eine ganzheitliche Sichtweise auf die IT hilft, die Wertschöpfungskette zu optimieren. Als Autor von Fachartikeln und Sprecher auf Konferenzen teilt er seine Erfahrungen mit anderen.

 

Nachhaltige Softwareentwicklung für die Digitalisierung der Wissenschaft

29.01.2018

Abstract

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich für die unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Beispielsweise basiert die Meeresforschung u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen und Ozean-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, innovativen Simulationssystemen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Der Vortrag wird über die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Wissenschaft – beispielhaft für die Meereswissenschaften und die Informatik selbst – informieren und erste Lösungsansätze aufzeigen.

 

Curriculum Vitae

Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring leitet den Lehrstuhl für Software Engineering an der Universität Kiel. Er ist Sprecher der Kieler KoSSE-Projekte und “Principal Investigator” im Exzellenzcluster Future Ocean, dort koordiniert er u.a. den neuen Bereich Digital Ocean. Bei den Softwareforen Leipzig ist er als fachlicher Leiter der User Group “Softwarearchitektur und Softwareentwicklung” in der Weiterbildung tätig.

Keynote: Software Engineering für die digitale Transformation

17.01.2018

Abstract zur Keynote

Der Begriff der digitalen Transformation schillert bunt und facettenreich. Technologien aus verschiedenen Bereichen verändern die Geschäftsmodelle von Unternehmen, manchmal entstehen komplett neue Services. Softwaresysteme, die im Rahmen dieser Transformation entstehen sind ebenfalls vielfältig. Oft umfassen sie klassische Informationssysteme, eingebettete Systeme und Elemente aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Häufig basieren sie auf großen Datenmengen.

Das Engineering solch vielfältiger Systeme ist schwierig und erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit. Im Vortrag werden die Herausforderungen des Software Engineerings für solche Systeme beleuchtet und Lösungselemente vorgestellt.

 

Curriculum Vitae

Prof. Dr. Volker Gruhn ist Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen. Sein Forschungsschwerpunkt in diesem Bereich bezieht sich auf mobile Anwendungen. Ebenso ist er Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Dortmunder adesso AG (ca. 2.200 Mitarbeiter), welche sich auf strategische und technologische Beratungsdienstleistungen im Umfeld moderner Softwaretechniken spezialisiert hat. Volker Gruhn ist Autor und Co-Autor von mehr als 330 nationalen und internationalen Veröffentlichungen und Konferenz-Beiträgen.

Vorträge und Referenten des KoSSE-Tages 2013

24.05.2013

Informationen zu Vorträgen und Referenten des 4. KoSSE-Tages am 05. Juni 2013 mit dem Schwerpunktthema Software-Qualitätssicherung.

Prof. Dr. Kurt Schneider (Leibniz Universität Hannover): Beauty is Only Skin-Deep – Zur Qualität von Software-Oberflächen, 13:45-14:45 Uhr

Einer der wichtigsten Qualitätsaspekte von Software ist nach wie vor ihre Bedienbarkeit. Die Oberfläche bietet nicht nur Zugang zu den Funktionen eines Programms, sie vermittelt auch den ersten Eindruck vom Produkt. Hängt die Qualität einer Oberfläche also nur von ihrer ästhetischen Aufmachung ab? Wohl kaum, denn „Beauty is only skin-deep“ wie das Sprichwort sagt.

In dem Vortrag wird die Qualität von Software-Oberflächen an den Anforderungen gemessen, die für sie erhoben wurden. Dabei spielt immer die allgemeine Bedienbarkeit (Usability) als Qualitätsaspekt eine Rolle. Ebenso wichtig sind aber die speziellen, individuellen Anforderungen der Kunden. Was kann man eigentlich an einer Oberfläche gestalten, welche Art von Anforderungen kann man also erheben? Und wie testet man, ob Anforderungen an eine GUI auch tatsächlich erfüllt wurden? Der Beitrag zeigt an ausgewählten Beispielen, dass die Softwarequalität von Oberflächen tief in die Entwicklung eingreift und durchaus unter die Haut geht.

Biographie

Prof. Dr. Kurt Schneider hat Informatik in Erlangen studiert und an der Universität Stuttgart in Software Engineering promoviert. Er war als Postdoktorand am Center for Life Long Learning and Design (L3D) der University of Colorado at Boulder. Von 1996 bis 2003 war Schneider am DaimlerChrysler-Forschungszentrum in Ulm beschäftigt und hat dort Projekte mit Unternehmensbereichen durchgeführt. Er war auch Leiter des Software Experience Center (SEC)-Projekts mit einem internationalen Firmenkonsortium. Seit 2003 ist Kurt Schneider Lehrstuhlinhaber für Software Engineering an der Leibniz Universität Hannover. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Requirements Engineering und Softwarequalität.


Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring und Eike-Christian Schulz (Christian-Albrechts-Universität Kiel) mit André van Hoorn (Universität Stuttgart): Modellbasiertes Performance-Testen modernisierter Software, 14:45-15:15 Uhr

Im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen KoSSE-Projekts DynaMod wurde ein Ansatz zum modellbasierten Performance-Testen modernisierter Software entwickelt: Basierend auf Anwendungsfallbeschreibungen für Alt- und Neusystem werden (i) Benutzungsmodelle durch dynamische Analyse aus der Produktionsumgebung extrahiert und (ii) in Lasttestmodelle transformiert, welche (iii) durch entsprechende Werkzeuge automatisiert ausgeführt werden. In diesem Vortrag stellen wir den entwickelten Ansatz vor und geben einen Ausblick auf geplante Anschlussarbeiten.

Biographie

Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring lehrt und forscht am Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ist dort auch Dekan der Technischen Fakultät. Seine Fachgebiete sind Software Engineering und verteilte Systeme. Seit 2009 engagiert er sich als Sprecher der Kieler Projekte des Kompetenzverbundes Software Systems Engineering (KoSSE). Er ist Mitglied in der Gesellschaft für Informatik, dort u. a. Sprecher der Fachgruppe Softwaretechnik und im Leitungsgremium der Fachgruppe Softwarearchitektur. In der Weiterbildung engagiert er sich u.a. als Leiter der User Group Softwarearchitektur in den Softwareforen Leipzig.
André van Hoorn ist seit Anfang 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Software-technologie (ISTE) der Uni Stuttgart. Zuvor war er an den Unis in Oldenburg und Kiel tätig (Software Engineering); in Kiel zuletzt im vom BMBF geförderten KoSSE-Projekt DynaMod (Dynamische Analyse für modellgetriebene Software-Modernisierung). André van Hoorn interessiert sich für modellbasierte und modellgetriebene Ansätze in den Bereichen Software Performance Engineering (z.B. Monitoring, Modellierung, Vorhersage, Testen) und Software Reengineering (z.B. Modellextraktion durch dynamische Analyse).

Eike-Christian Schulz ist Diplomstudent an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Von 2010 bis 2012 war Eike als studentische Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Software Engineering tätig; u.a. in den Projekten DynaMod und CloudMIG. Seine Forschungsinteressen umfassen insbesondere Cloud Computing und modellbasiertes Software-Performance-Testen. In letzterem Bereich wird er sich auch in seiner in Kürze beginnenden Diplomarbeit beschäftigen.


Jan Setzer (ESN EnergieSystemeNord GmbH): SoftwareQS unter dem Aspekt des Risikomanagements, 15:45–16:15 Uhr

Entwicklungsabteilungen sind bestrebt, fehlerfreie und fehlertolerante Software „in time and budget“ zu liefern. Unternehmensführungen verfolgen das Primärziel, die Existenz des Unternehmens nachhaltig zu sichern und auszubauen. Aus der Managementsicht steht weniger die technische oder fachliche Perfektion einer Softwarelösung im Vordergrund als vielmehr die ökonomische Nachhaltigkeit.
Ausgereifte Produkte und Erstellungsprozesse dienen zweifelsohne auch diesem Unternehmensziel, erfordern aber einen erheblichen Einsatz an Personal und Zeit. Zu hoher Einsatz und auch Mängel im Produkt- oder Prozessbereich können den Unternehmenszielen zuwider laufen und sich sogar existenziell auswirken.

Aus dieser praxisüblichen Spannungslage heraus entsteht die Nachfrage nach Methoden zur Auswahl und Priorisierung geeigneter QS-Maßnahmen, bei denen Kosten und Nutzen im Sinne der Unternehmensziele in angemessener Relation stehen. Stünden uns derartige Methoden zur Verfügung, könnten wir den Ressourceneinsatz innerhalb des Entwicklungs-teams und insbesondere vor kritischen Meilensteinen optimieren.

Risikomanagement beinhaltet derartige Methoden. Diese sind nicht nur auf die Kern- und Unterstützungsprozesse der Softwareentwicklung, sondern darüber hinaus auf einzelne, konkrete QS-Anforderungen anwendbar. Eine Risikobewertung führt zu einer zusätzlichen Transparenz-Ebene, die nicht mehr rein fachlich-technologisch fokussiert ist, sondern das unternehmerische Denken fordert und fördert.
Durch diese zusätzliche Perspektive können Führungskräfte und QS-Verantwortliche neue, andere Steuerungsmöglichkeiten erkennen und einsetzen, die sowohl kurzfristig zu einer Kapazitätserweiterung führen können, als auch langfristig die Unternehmensziele stützen.

Biographie

Wirtschaftsinformatiker (BA) Jan Setzer, Jahrgang 1972, ist seit über 15 Jahren für unterschiedliche Software-Hersteller und Systemhäuser tätig. Er besitzt branchen-übergreifende Erfahrung aus IT-Projekten und Software-Produktentwicklungen für die Wirtschaft und für den öffentlichen Dienst. In seiner jetzigen Position als Leiter des SoftwareLab der ESN EnergieSystemeNord GmbH gehört das Aufgreifen von Ideen aus bestehenden und neuen Marktbereichen und die Koordinierung des Werdegangs vom Research über Prototypen bis hin zu serienreifen Produkten zu seinen Kernaufgaben.


Prof. Dr. Martin Leucker (Universität zu Lübeck): Qualität durch Verifikation, 16:15–16:45 Uhr

Im Rahmen des Vortrags wird die Qualitätssicherung des Softwareentwicklungsprozess durch die Anwendung von Verifikationstechniken erläutert. Motiviert durch die Verwendung von Software insbesondere in sicherheitskritischen Bereichen wie der Medizin werden aktuelle industrietaugliche Entwicklungen vorgestellt. Ferner wird auf den Zusammenhang zwischen Verifikation und Zertifizierung eingegangen.

Biographie

Martin Leucker ist der Direktor des Instituts für Softwaretechnik und Programmiersprachen an der Universität zu Lübeck. Nach dem Studium der Mathematik und Informatik an der RWTH Aachen promovierte er dort anschließend in der Informatik. Martin Leucker habilitierte sich in 2007 an der TU München im Bereich des Software und Systems-Engineering und arbeitete als Professor für Theoretische Informatik und Softwarezuverlässigkeit. In 2010 wurde er an die Universität zu Lübeck berufen und leitet seitdem das Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen. Martin Leucker ist Autor von über 85 begutachteten Konferenz- und Zeitschriftenveröffentlichungen zu den Themen Software Engineering, Formalen Methoden und Theoretische Informatik. Ferner ist er Lübecker Sprecher des Kompetenzzentrums Software Systems Enginieering (KoSSE).


Markus Manleitner (Dräger Medical AG): Qualitätsmarathon – nehmen Sie es sportlich, 16:45–17:15 Uhr

In seinem Vortrag “Qualitätsmarathon – nehmen Sie es sportlich” eröffnet Markus Manleitner neue Perspektiven auf das Thema Software-Qualität. Nach über zehn Jahren Berufserfahrung in diesem Themenumfeld kommt er zu der Erkenntnis, dass sich sehr viele Unternehmen beim Thema Qualität auf das Testen beschränken und allenfalls noch über den Einsatz von Werkzeugen nachdenken. Das ganzheitliche Bild, was Qualität ausmacht und mit welcher Strategie das Unternehmen die gesetzten Ziele erreichen möchte, bleibt unklar.
Mit teils verblüffenden Analogien zwischen der sportlichen Herausforderung und dem wirtschaftlichen Erfolg fordert Manleitner dazu auf die Herausforderungen des Qualitätsmarathons anzunehmen.

Biographie

Markus Manleitner kann auf mehr als zehn Jahre Erfahrung im Bereich Softwaretest und -Qualität zurückblicken und arbeitet derzeit im streng regulierten Umfeld der Medizintechnik bei der Dräger Medical AG. Als Vorsitzender des VDI-Fachausschuss “Softwarequalität in der Medizintechnik” fördert er den Austausch zahlreicher Medizinproduktehersteller über die Auslegung von Normen und Standards sowie die Erstellung von VDI-Richtlinien zur Verbesserung der Softwareentwicklungsprozesse für sicherheitskritische Software.

Vorträge und Referenten des KoSSE-Workshops Web-Applikationen

14.01.2013

Informationen zu Vorträgen und Referenten des KoSSE-Workshops Web-Applikationen.

Dennis Boldt (Universität zu Lübeck): Einführung in HTML5, 13:30-14:30 Uhr

Seit etwa 2009 ist HTML5 in aller Munde. Viele haben jedoch keine Vorstellung davon, was HTML5 genau ist. Dieser Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Technologien, die hinter HTML5 stecken. Dazu gehören zahlreiche neue JavaScript APIs (u.a. File API, WebSockets und WebWorker), HTML-Tags (u.a. HTML5 Forms) und CSS-Regeln (u.a. Webfonts).

Biographie

Dennis Boldt hat 2012 sein Master-Studium Informatik mit dem Schwerpunkt Software Systems Engineering an der Universität zu Lübeck beendet und ist seit August wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Telematik. Er arbeitet u.a. am Forschungsprojekt iBAST, welches auch HTML5 verwendet. Ziel des Projektes ist es, eine flächendeckende Überwachung von Brücken mittels Sensornetzen zu entwickeln. Privat und im Rahmen seiner Arbeit interessiert sich Dennis Boldt für Webentwicklung und alles was damit zusammenhängt.


Florian Fittkau und Christian Wulf (CAU Kiel): Grails – Schnelle, robuste und plugin-basierte Webentwicklung mit Groovy, 14:30-15:30 Uhr

Die Referenten tragen Grundlagen zu Grails vor, einem Framework zur Web-Entwicklung in der Programmiersprache Groovy mit Prinzipien aus Ruby on Rails. Dabei gehen sie auf die Software-Architektur des Frameworks ein und zeigen einige Anwendungsbeispiele aus der eigenen industriellen Praxis. Außerdem erläutern sie Grails’ Plug-in-System und stellen dazu beispielhaft einige der über 800 Plug-ins vor.

Biographie

Florian Fittkau is a PhD student at the Kiel University and a part-time professional software developer. He received his MSc in computer science from the Kiel University in March 2012. His research interests include program comprehension, distributed systems, empirical methods, and HCI.
Christian Wulf is a PhD student at the Kiel University and a part-time professional software developer. He also received his MSc in computer science at the Kiel University. His research interests include software quality as well as parallel and distributed systems. In particular, he is interested in (semi-)automatic techniques regarding the transformation from sequential to parallel code.


Tillmann Bielefeld (empuxa GmbH, Kiel): Innovation und Sicherheit durch Ruby on Rails, 16:00–17:00 Uhr

 

  • Zur Präsentation

 

Rails, das in Ruby geschriebene Web-Framework, wurde 2003 als Open Source-Software von dem Dänen Heinemeier Hansson entworfen. Da es von Beginn an in Geschäftsapplikationen eingebaut werden sollte, wurde viel Wert auf Pragmatik und Sicherheit gelegt.
Heute steuert die Entwicklergemeinde zahlreiche quelloffene Zusatzpakete bei und verbessert das Framework ständig. In dem Vortrag werden die wichtigsten Features und Konzepte vorgestellt. In Praxisbeispielen wird gezeigt, warum Ruby on Rails heutzutage eines der innovativsten und relevantesten Web-Frameworks ist.

Biographie

Tillmann Bielefeld hat sein Informatik-Studium an der Universität Kiel im Frühjahr 2012 erfolgreich abgeschlossen. Seine Diplomarbeit über Performance-Anomalie-Erkennung schrieb er in Kooperation mit der XING AG in Hamburg. Bereits während seines Studiums gründete er in Kiel die Firma empuxa GmbH für die Entwicklung von Web und Mobile-Applications. Inzwischen widmet sich Till als Gesellschafter, Projektcoach oder Consultant diversen Unternehmungen im Bereich Innovation und Energieeffizienz.


Oliver Zeigermann (Hamburg): Single Page Applications (SPA) mit JavaScript und AngularJS, 17:00–18:00 Uhr

Single Page (Web) Applications (SPA) gelten als die fortschrittlichsten Web-Anwendungen. Sie laufen im Browser, halten dort ihren Zustand und machen dort ebenfalls das Rendering. Einen Server benutzt man – wenn überhaupt – nur noch für die Übertragung von reinen Daten. Mit AngularJS, dem neuesten JavaScript-Web-Framework von Google, wird innerhalb des Vortrags eine solche Anwendung entwickelt. Dabei ist auch die Zukunft von JavaScript und HTML ein Thema.

Biographie

Oliver Zeigermann ist ein enthusiastischer Software-Entwickler, der sich hauptsächlich für Single Page Web Applications (SPAs) mit Java und JavaScript interessiert. Er lebt in Hamburg und arbeitet als freiberuflicher Trainer, Coach, Berater und Entwickler. Weitere Informationen unter zeigermann.eu.


Vorträge und Referenten des KoSSE-Symposiums Application Performance Management (Kieker Days 2012)

09.10.2012

Informationen zu Vorträgen und Referenten des KoSSE-Symposium Application Performance Management (Kieker Days 2012).

Donnerstag, 29. Nov 2012

Johannes Weigend (QAware, München): Dynamische Analyse mit dem Software-EKG, 12:15–12:55 Uhr

Der Vortrag zeigt, wie man komplexe, heterogene Systeme analysiert, wenn die einfachen Methoden (Logfiles, Debugger, Profiler) nicht ausreichen.  Ziel der Analysen ist die Ursachenermittlung von Stabilitäts- und Perfomanzproblemen.

Der Vortrag erläutert die Grundlagen, beschreibt ein Vorgehen mit den nötigen Tools und bringt einige Beispiele aus der Praxis.

Biographie

Johannes Weigend ist Chefarchitekt, Geschäftsführer und Mitgründer der QAware. Er studierte Informatik mit Schwerpunkt “Verteilte Systeme” an der Hochschule Rosenheim und hält dort Vorlesungen seit 2001. Er war Leiter der Schulungseinheit Software Engineering bei IXOS, München. Bei der QAware verantwortet Johannes Weigend Forschung & Entwicklung und die technische Infrastruktur. Er ist zuständig für den Kunden BMW.


André van Hoorn (CAU Kiel): Kieker: Overview, Review, and Outlook, 12:55–13:20 Uhr

Application performance monitoring and dynamic analysis of software systems are the basis for various quality-of-service management and reverse-engineering activities and approaches. In this area, Kieker has evolved from a basic AOP-based Java method response time logger to a mature and extensible framework providing monitoring, analysis, and visualization support, employed for many different uses in research, teaching, and practice. Starting with an overview about the framework, this talk will review the past years of Kieker development, before giving an outlook over future directions.

Biographie

André van Hoorn is researcher and PhD student with the Software Engineering Group at Kiel University. In 2007, he received his Master’s (Diploma) degreee in Computer Science from the University of Oldenburg. His research interests focus on architecture-based and model-driven approaches for software performance engineering, self-adaptation, and re(verse)-engineering based on dynamic software analysis. Together with a couple of colleagues, André is developing the Kieker framework (kieker-monitoring.net).


Christoph Heger und Alexander Wert (KIT & SAP Research, Karlsruhe): Systematic Experimentation with Kieker, 13:20–14:00 Uhr

Performance problems pose a significant risk to software vendors. If left undetected, they can lead to lost customers, increased operational costs, and damaged reputation. Despite all efforts, software engineers cannot fully prevent performance problems being introduced into an application. Detecting and resolving such problems as early as possible with minimal effort is still an open challenge in software performance engineering. To address this challenge, we present two approaches for performance problem identification which are based on systematic experimentation. The Kieker-Framework is primarily designed for run-time monitoring rather than for systematic experimentation. Still, we utilize Kieker for systematic experimentation as it provides a sophisticated infrastructure for gathering measurement data of different kind across the whole application under test. With our two approaches, we introduce a new application scenario for Kieker and present our experience using Kieker for systematic experimentation.

Biographie C. Heger

Christoph Heger is a Ph.D. student with the Software Design and Quality Group at the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) delegated to the Lean Performance Engineering Group at SAP Research in Karlsruhe. From 2006 to 2012, he studied Computer Science at the KIT and received the M.Sc. (Diplom) in February 2012. His research interests include software performance engineering and software design. In particular, Christoph is interested in providing feedback on performance and scalability for data-centric applications.

Biographie A. Wert

Alexander Wert is a Ph.D. student with the Software Design and Quality Group at the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) delegated to the Lean Performance Engineering Group at SAP Research in Karlsruhe. From 2006 to 2012, he studied Computer Science at the KIT and received the M.Sc. (Diplom) in April 2012. His research interests include software performance engineering and software design. In particular, Alexander is interested in measurement-based approaches for performance problem detection and solution.


Holger Knoche (b+m Informatik AG, Melsdorf): Use-Case-basierte Abhängigkeitsanalyse von Legacy-Systemen mit Kieker, 14:20–15:00 Uhr

In vielen Softwaresystemen ist nicht mehr bekannt, welche Codeteile an der Abarbeitung welcher Use-Cases beteiligt sind und wie diese interagieren. Insbesondere im Kontext der Modernisierung von Legacy-Systemen ist dieses Wissen aber von großer Bedeutung. Dieser Vortrag zeigt, wie diese Informationen durch eine Kombination von statischen und dynamischen Analysetechniken wiedergewonnen werden können und stellt die zu diesem Zweck entwickelten neuen Features von Kieker vor. Als Fallstudien dienen zwei industrielle Softwaresysteme, die in COBOL bzw. Visual Basic 6 implementiert sind.

Biographie

Holger Knoche ist seit 2005 als Softwareentwickler und -architekt bei der b+m Informatik AG tätig und verfügt über langjährige Erfahrung aus Softwareprojekten, insbesondere im Finanzdienstleistungsbereich. Derzeit beschäftigt er sich als Senior-Softwarearchitekt bei b+m u.a. mit modellgetriebener Modernisierung.


Ana Dragomir (RWTH Aachen): Model-based Architecture Evolution and Evaluation, 15:00–15:40 Uhr

Software systems tend to evolve independently from their architecture description. Within the ARAMIS project, we are developing an approach to continuously monitor and evaluate the state of the architecture and to support the goal-based evolution of the software system. The monitoring will be based on the Kieker framework and will produce up-to-date architecture descriptions at various abstraction levels and from various viewpoints. The creation of rules that should be imposed on the software architecture is also part of our research. These rules will be used to periodically check if the architecture is still conformant with them. Existing or newly developed metrics will further be used to regularly evaluate the state of the architecture, thus offering a continuous overview of the quality evolution of the architecture. Finally, we intend to develop a method to define architecture variants and to analyze which of them
better sustains a reasonable software evolution.

Biographie

Ana Dragomir is a Ph.D. student and research assistant with the Software
Construction Group at the RWTH Aachen University. She has finished a Masters in Software Systems Engineering at the RWTH Aachen University after having attended a Bachelor in Computer Science at the Politehnica University Bucharest. Her research interests include software architecture design and analysis, architecture documentation, architecture enforcement as well as architecture knowledge-management.


Peer Brauer (CAU Kiel): Kieker.Workflow: Workflow-Monitoring with Kieker, 15:40–16:10 Uhr

Kieker.Workflow is a workflow monitoring extension to the Kieker framework. It allows Kieker to monitor BPEL workflows, which are executed within the Apache ODE workflow engine. Kieker.Workflow adds several new parts to the Kieker framework, like a new buffered probe, a monitoring information store based on a graph database and a graphical viewer for workflow-related monitoring information. The extension was developed in the context of the PubFlow project, which is about using workflows to enhance the process of data publication.

Biographie

Peer Brauer is a Ph.D. student and researcher with the Software Engineering Group at Kiel University since 2011. He received his diploma in computer science from Kiel University in 2009. From 2009 to 2011 he worked as an IT Consultant in different IT projects. Peer’s research interests include workflow monitoring, data management, and data provenance.


Tillmann Bielefeld (empuxa GmbH, Kiel): OPAD: Online Performance Anomaly Detection with Kieker, 16:30–17:00 Uhr

Provisioning satisfying quality of service (QoS) is a challenge when operating large-scale software systems. Solutions for monitoring QoS metrics like performance and availability do exist and manual problem detection and analysis based on the collected data is common practice. In interactive scenarios, however, users notice anomalies immediately and potential problems should be detected automatically. For large-scale systems, this is hard to achieve, since they typically operate in heterogeneous and evolving environments with system-specific measures and characteristics.

Approaching these challenges, we developed the Kieker-based OPAD tool for online performance anomaly detection. Different time series algorithms can be configured and evaluated in order to address system-specific characteristics. With the use of selected algorithms, it can detect and signal anomalies online and additionally store them for post-mortem analyses. The social network system XING served as a case study and the evaluation of OPAD in this production environment shows promising results in terms of robustness and accuracy.

Biographie

Tillmann Bielefeld hat sein Informatik-Studium an der Universität Kiel im Frühjahr 2012 erfolgreich abgeschlossen. Seine Diplomarbeit über Performance-Anomalieerkennung schrieb er in Kooperation mit der XING AG in Hamburg. Inzwischen widmet sich Till seinem Joint-Venture-Unternehmen (Berlin) für erneuerbare Energien mit dem Schwerpunkt Softwareentwicklung für Energieeffizenz, Visualisierung und Vermarktung von Alternativ-Strom. Bereits während seines Studiums gründete er in Kiel die Firma empuxa GmbH für die Entwicklung von Web und Mobile-Applications. Sein Faible für Softwareprojekte, Sprachen und Kitesurfen brachte ihn zu verschiedenen Firmen, Länder und Kulturen.


Nikolas Herbst (KIT Karlsruhe): Workload Classification and Forecasting, 17:00–17:40 Uhr

As modern enterprise software systems become increasingly dynamic, workload forecasting techniques are gaining in importance as a foundation for onlinecapacity planning and resource management. Time series analysis offers a broad spectrum of methods to calculate workload forecasts based on history monitoring data.
We propose a novel self-adaptive approach that selects suitable forecasting methods for a given context based on a decision tree and direct feedback cycles together with a corresponding implementation. The user needs to provide only his general forecasting objectives. In several experiments based on real-world workload traces, we show that our implementation of the approach provides continuous and reliable forecast results at run-time with an improved accuracy. In a case study, between 55% and 75% of the violations of a given service level agreement can be prevented by applying proactive resource provisioning based on the forecast results of our implementation.

Biographie

This September, Nikolas Roman Herbst graduated at the Faculty of Informatics of the Karlsruhe Institute of Technology and is starting his Ph.D studies at the Software Quality Departement led by Prof. Dr. Ralf Reussner. His diploma thesis on workload classification and forecasting was conducted at the Descartes Research Group led by Dr. Samuel Kounev in cooperation with the Christian-Albrecht University in Kiel and IBM Research and Development in Boeblingen. In particular, he is interested in techniques for workload characterisation and forecasting as well as in metrics and means to benchmark elasticity of virtualized ressources.


Wilhelm Hasselbring (CAU Kiel): iObserve: Integrated Observation and Modeling Techniques to Support Adaptation and Evolution of Software Systems, 17:40–17:55 Uhr

The new DFG Priority Program (SPP1593) on “Design For Future – Managed Software Evolution” has been established to develop fundamentally new approaches in software engineering with a determined focus on long-living software systems.

The increased adoption of service-oriented technologies and cloud computing creates new challenges for the adaptation and evolution of long-living software systems. Software services and cloud platforms are owned and maintained by independent parties. Software engineers and system operators of long-living software systems only have limited visibility and control over those third-party elements. Traditional monitoring provides software engineers and system operators with execution observation data which are used as basis to detect anomalies. If the services and the cloud platform are not owned and controlled by the engineers of the software systems, monitoring the execution of the software system is not straightforward.

As part of the DFG Priority Program, the project iObserve will develop and validate new advanced techniques which empower the system engineers to observe and detect anomalies of the execution of software systems they do not fully own and control. It will extend and integrate previous work on adaptive monitoring, online testing and benchmarking and will use models@runtime as means to adjust the observation and anomaly detection techniques during system operation.

Biographie

Prof. Dr. Wilhelm (Willi) Hasselbring is head of the Software Engineering Group at Kiel University, Dean of the Faculty of Engineering at University of Kiel, Scientific head of the User Group Softwarearchitektur at Softwareforen Leipzig, Member of the SPEC Research Group Steering Committee, Spokesperson of the Kiel KoSSE projects and Principal Investigator of the excellence cluster “Future Ocean” (Second Phase).


Holger Eichelberger (Uni Hildesheim): SPASS-meter – Measuring Diverse Software Attributes in an Integrated Manner, 17:55–18:10 Uhr

SPASS-meter is a novel framework for monitoring software attributes which indicate the resource consumption of a Java program at runtime.

Basically, SPASS-meter measures CPU-time consumption, response time, memory usage, file and network transfer. Further, SPASS-meter supports the aggregation of these attributes at various levels including program and operating system levels. In particular, SPASS-meter supports the flexible aggregation of the monitored software attributes to user-defined logical program units such as components or services, i.e. SPASS-meter enables the user to focus on the relevant software attributes for specific parts of a program. Currently, SPASS-meter can be applied to traditional Java programs as well as to Android Apps. In this talk, we present the concepts of SPASS-meter as well as initial application results.

Biographie

Holger Eichelberger holds a PhD since 2005 and a Dipl.-Inf. in computer science from the University of Würzburg since 1999. His specific interests are adaptive systems (in combination with product line engineering and model based software engineering) as well as programming languages. Currently, he works in the EU-funded project INDENICA on customizing service based systems and in the national funded project ScaleLog on customizing software systems in the logistics domain.


Freitag, 30. Nov 2012

Lennart Koopmann (XING AG, Hamburg): Log-Management mit Graylog2, 9:00–9:40 Uhr

Das positive zuerst: Viele Unternehmen speichern ihre Logs inzwischen zentral. Leider werden die Möglichkeiten, die in diesen Logs liegen sehr häufig nicht genutzt. In diesem Vortrag zeige ich, wie Graylog2 funktioniert, wie man seine Logs in das System bekommt und welche technischen und unternehmensrelevanten Nutzen sich daraus generieren lassen. Graylog2 ist ein freies und Open-Source Log Management System, das inzwischen bei Firmen rund um die Welt im Einsatz ist.

Biographie

Lennart Koopmann hat im Jahr 2010 mit der Entwicklung von Graylog2 begonnen und ist Software-Entwickler bei XING.


Nils Ehmke (CAU Kiel): Erstellung und Ausführung von Kieker-Analysen mittels Java-API und Webanwendung, 9:40–10:10 Uhr

Um die schrittweise Verabeitung von Monitoringdaten zu ermöglichen, beinhaltet Kieker eine Java-basierte API zur Definition und Ausführung von Pipe-and-Filter-Architekturen, bestehend aus existierenden oder eigenen Analyse-Plugins. Aufbauend auf dieser API arbeiten wir aktuell an einer Web-basierten Anwendung, die eine graphische Bearbeitung und Ausführung solcher Analyseprojekte erlaubt. Neben der Konfiguration der Pipe-and-Filter-Architekturen mittels eines Editors, lassen sich u.a. sogenannte Dashboards zusammenzustellen, die ausgewählte Ergebnisse der Analyse-Plugins visualisieren. Dieser Vortrag stellt die erwähnte Java-API vor und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand und die weiteren Ziele der Webanwendung.

Biographie

Nils Christian Ehmke ist Masterstudent an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, an der er 2011 zuvor sein Bachelorstudium abgeschlossen hat. Seit 2010 ist Nils als wissenschaftliche bzw. studentische Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Software Engineering tätig und entwickelt in diesem Rahmen u.a. am Kieker-Framework mit. Seine Forschungsinteressen umfassen insbesondere Nebenläufigkeit, Parallelität und dynamische Software-Analyse.


Jan Waller (CAU Kiel): Analysis and Visualization of Monitoring Data in 3D, 10:10–10:40 Uhr

Dynamic analysis of software systems with help of the Kieker framework is able to produce huge amounts of data. Goal-oriented monitoring, analysis and visualization are required to focus the view of a systems or performance engineer on important information. This talk will present several different approaches to monitor, analyze and visualize concurrency aspects of an application in 3D. Each approach has a different focus and goal in its execution.

Biographie

Jan Waller is a Ph.D. student and researcher with the Software Engineering Group at Kiel University. He also studied computer science at Kiel University. His research interests include software performance engineering and concurrent systems. Particularly, he is interested in performance testing, monitoring, and evaluation, as well as the visualization of concurrent software systems. Together with a couple of colleagues, Jan is developing the Kieker framework (kieker-monitoring.net).


Matthias Bauer (Consist GmbH, Kiel): Was haben Logdateien mit dem Unternehmenserfolg zu tun? 10:55–11:35 Uhr

Maschinendaten – Logfiles, Performancemonitore, Transaktionslogs, etc. – sind Grundlage der täglichen Arbeit im IT-Betrieb und Anwendungssupport. Daten, ohne die Fehleranalysen nur sehr eingeschränkt möglich sind. Neben den reinen Betriebs- und Supportinformationen enthalten sie vielfach betriebswirtschaftlich relevante Daten, die mit Standardtechnologien heutzutage nur schwer erschlossen werden können. Allein die Bestellung in einem Webshop erzeugt Maschinendaten in diversen heterogenen Systemen und in unterschiedlichen Strukturen und Formaten, z.B. von dem Webshop, dem ERP-System, dem CRM, dem Buchhaltungssystem, der Logistikanwendung und dergleichen mehr.
mehr.

Splunk Inc. – Partner der Consist – ist Hersteller eines gleichnamigen Tools, mit dem die Korrelation und Analyse großer Mengen unterschiedlicher Maschinendaten auf Basis von Big-Data-Technologie derart vereinfacht werden, dass beispielsweise die Mean Time To Repair auf ein Minimum reduziert werden kann. Die Korrelation der Daten ermöglicht darüber hinaus die betriebswirtschaftliche Nutzung der Maschinendaten, z.B. mit Realzeit-Verkaufszahlen für den CEO, Marketinganalysen in Realzeit für den CMO und gleichzeitig Informationen für den ITBetrieb und Anwendungssupport. Alle Informationen stammen aus ohne Transformationsverluste unmittelbar aus ein und denselben Grunddaten.

Biographie

Matthias Bauer ist seit 2006 in verschiedenen Positionen bei der Consist Software Solutions GmbH tätig. Er leitete diverse Produkt- und Projektentwicklungen und ist heute für den technischen Vertrieb sowie die Themen Software-Architektur und eingesetzte Technologien verantwortlich.


Florian Fittkau (CAU Kiel): Online Trace Visualization for System and Program Comprehension in Large Software Landscapes, 11:35–11:45 Uhr

Vortragsform: PechaKucha.

In many companies the number of legacy programs is constantly increasing. Furthermore, those legacy programs often interact with each other forming a software landscape which can include several hundreds of programs. The knowledge of the communication, internals, and utilization of this software landscape often gets lost over the years rendering program and system comprehension more and more important. This talk will propose a solution to support program and system comprehension utilizing online trace visualization. It will present ideas to master the visualization of the huge amount of incoming information in a running distributed software system.

Biographie

Florian Fittkau is a PhD student at the Kiel University and a part-time professional software developer. He received his MSc in computer science from the Kiel University in march 2012. His research interests include program comprehension, distributed systems, empirical methods, and HCI.


Christian Wulf (CAU Kiel): Detection and Utilization of Potential Parallelism in Software Systems, 11:45–11:55 Uhr

Vortragsform: PechaKucha.

Parallel programming is no longer optional to get an increased speed-up. However, efficient parallelization of a sequential program is a challenging and error-prone task. For this reason, we need tools that at least assist the developer and at best fully automatically parallelize the given program.
In order to find and utilize available parallelism potential in software systems, this talk gives an idea of how to use static and dynamic dependence analysis in combination. Furthermore, we propose our pattern-matching solution for both the detection of promising sequential code locations and the generation of parallel versions of them.

Biographie

Christian Wulf is a PhD student at the Kiel University and a part-time professional software developer. He also received his MSc in computer science at the Kiel University. His research interests include software quality as well as parallel and distributed systems. In particular, he is interested in (semi-)automatic techniques regarding the transformation from sequential to parallel code.

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