Kompetenzverbund Software Systems Engineering 2018-06-20T06:39:20Z /feed/atom/ WordPress Lennart Wulf <![CDATA[Rückblick Kosse-Tag 2018]]> /?p=2591 2018-06-20T06:39:20Z 2018-06-19T06:39:57Z

Download der Vorträge:

Software Engineering für die digitale Transformation
Teil 1    Teil 2   
Teil 3
Prof. Dr. Volker Gruhn, Lehrstuhl für Software Engineering, Universität Duisburg-Essen

Software-Development 4.0
Dr. Karl Prott, Solution Head, Capgemini Deutschland GmbH

Industrial DevOps
Maik Wojcieszak, wobe-systems GmbH & getNext IT

Wie Cloud-Software und Microservices bestehende ERP-Systeme beeinflussen
Hauke Lamb, Traser Software GmbH

Nachhaltige Softwareentwicklung für die Digitalisierung der Wissenschaft
Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Lehrstuhl für Software Engineering, Universität Kiel

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Lennart Wulf <![CDATA[Wie Cloud-Software und Microservices bestehende ERP-Systeme beeinflussen]]> /?p=2576 2018-03-26T06:22:25Z 2018-03-26T06:22:25Z Abstract

Durch Cloud Computing und die Möglichkeit Microservices mittels FaaS (Function as a Service) aufzubauen ergeben sich viele neue Möglichkeiten, bestehende Systeme einfach und schnell zu erweitern. Am Beispiel der ERP-Software Microsoft Dynamics NAV soll gezeigt werden, wie eine Branchensoftware um unternehmensspezifische Microservices auf Basis von Azure Functions erweitert wird und externe Services angebunden werden können.

 

Curriculum Vitae

Hauke Lamb ist Mitgründer und Geschäftsführer der Kieler Firma „TRASER Software GmbH“ und verantwortet die Bereiche Projekte und Entwicklung.

Die TRASER Software GmbH liefert eine komplett integrierte Softwarelösung speziell für den Land- und Baumaschinenhandel.. Seit mehr als zwölf Jahren ist er im Feld der ERP-Software tätig und war in dem Zeitraum sowohl in den Bereichen Softwareentwicklung und Consulting als auch in der Projektleitung aktiv. Zuvor studierte er Multimedia-Management mit dem Fokus „Electronic Business“ bei Prof. Dr. Tobias Kollmann am Multimedia Campus der CAU Kiel. Zusätzlich ist er Certified Scrum Master und Verfechter von agiler Softwareentwicklung.

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Nele Müller <![CDATA[DiWiSH-Mitglieder starten mit Industrial DevOps innovatives Industrie-4.0-Projekt in Schleswig-Holstein]]> /?p=2557 2018-03-07T14:20:06Z 2018-02-22T13:44:34Z

Das Cluster DiWiSH und der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) wirken als Keimzelle innovativer digitaler Projekte in Schleswig-Holstein. Die DiWiSH-Mitglieder wobe-systems GmbH und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel werden bei der Entwicklung eines völlig neuartigen Industrie-4.0-Systems durch das Förderprogramm „KMU innovativ“ unterstützt. Die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstreicht die Innovationskraft sowie die Tragweite dieses Projektes aus Schleswig-Holstein.

„Titan“ (Industrial DevOps-Plattform für iterative Prozessintegration und Automatisierung) ermöglicht es Unternehmen, die verschiedensten Prozesse und Systeme unter einem Softwaredach zu vereinen und gleichzeitig die Digitalisierung der eigenen Produktionssysteme auf eine neue, zukunftsgerichtete Basis zu stellen. Dabei ist Titan branchenunabhängig; jedes produzierende Unternehmen kann die offene Software einsetzen, um die eigene Produktion moderner und effizienter zu gestalten.

Im Zuge der gegenwärtigen Digitalisierung entstehen immense Kosten, welche kaum zu kalkulierende Risiken mit sich bringen. Diese Unsicherheit verhindert oftmals die Implementierung innovativer Lösungen. Zwar kann die Übernahme neuartiger Technologien in Produktion bzw. den Echtbetrieb enormes Potenzial beinhalten, jedoch sinkt mit zunehmendem Ausmaß der infrastrukturellen Anpassungen die Risikobereitschaft unternehmerischer Entscheider. Zudem darf der Faktor Mensch bei der Integration der Technologie nicht außenvorgelassen werden. Maik Wojcieszak, Gründer der Kieler Firma wobe-systems GmbH, ergänzt: „Die Personen in den betroffenen Fachbereichen müssen in den Entwicklungsprozess mit einbezogen werden.“

Hier setzt die DevOps-Plattform „Titan“ an. Die kontinuierliche Integration und die damit einhergehende Automatisierung bestehender Systeme steht im Fokus. „Der DevOps-Ansatz zur agilen Softwareentwicklung wurde im Kontext großer Web-Systeme etabliert und soll nun mit Titan auf das industrielle Umfeld übertragen werden“ erläutert Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring von der Universität Kiel das Projektziel. Das Konzept ist dabei langfristig auf Nachhaltigkeit durch offene Software ausgelegt. Schließlich sollen die implementierten Systeme von verschiedenen Teams und Personen aus unterschiedlichen Bereichen über einen langen Zeitraum betrieben werden. Dies kann nur über eine gemeinsame Plattform gelingen. Komprimiert ist von der Schaffung eines hochverfügbaren, fehlertoleranten verteilten Systems zu sprechen. Dennoch dürfen darunter die einfache Bedienbarkeit und der komfortable Betrieb nicht leiden.

Projektpartner sind neben wobe-systems GmbH und der Arbeitsgruppe Software Engineering der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Kieler Zeitung GmbH & Co Offsetdruck KG, IBAK Helmut Hunger GmbH & Co. KG, die Krause-Biagosch GmbH und der Maritimes Cluster Norddeutschland e.V.. In Kooperation mit den assoziierten Partnern soll die schrittweise Entwicklung eines flexiblen Energiemanagements nach ISO 50001 als Pilotprojekt vorangetrieben werden. Die Plattform wird vom Bundesforschungsministerium gefördert (Förderkennzeichen: 01IS17084A und 01IS17084B).

 

DiWiSH – Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein

Das Cluster DiWiSH bildet die IT- und Medienbranche sowie die Designwirtschaft in Schleswig-Holstein ab. Ziel und Aufgabe des Clusters ist die Vernetzung der Branchen, der Know-how-Transfer und damit einherge­hend die Förderung von Innovationen. Fünf Unternehmen gründeten im Jahr 2006 das Cluster DiWiSH. Heute ist es das größte regionale Netzwerk der IT- und Medienbranche in Schleswig-Holstein mit über 190 Mitgliedern. Softwareentwicklungsfirmen, Hardware­spezialisten, Telekommunikationsunternehmen, Inter­­net- und Mediaagenturen sowie einschlägige Forschungs­institute engagieren sich im Cluster.

Titan ist ein Projekt im Kompetenzverbund Software Systems Engineering KoSSE. Ergänzende Informationen unter http://www.industrial-devops.org/


 

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Nele Müller <![CDATA[Software-Development 4.0]]> /?p=2508 2018-03-26T06:38:56Z 2018-01-29T07:47:30Z Abstract

Software Entwicklung befindet sich in einer dramatischen Veränderung. Agil allein reicht nicht mehr, um die Ziele

  •     Time-To-Market von der Idee bis zur Produktion innerhalb von Tagen
  •     In hoher Qualität und Zuverlässigkeit
  •     Zu akzeptablen Kosten

zu erreichen. Die Antwort auf diese Herausforderungen besteht in der Kombination von vier wesentlichen Trends. Leichtgewichtige Architekturen (z.B. Microservices) werden in einem agilem Mindset aufbauend auf einer voll automatisierten Produktions-Pipeline (DevOps) in der Cloud entwickelt, getestet und betrieben. Der Referent wird dies anhand eines konkreten Praxisbeispiels aufzeigen.

 

Curriculum Vitae

Dr. Karl Prott, Solution Head, Capgemini Deutschland berät seit ca. 20 Jahren bei Capgemini seine Kunden bei dem Entwurf und der Entscheidung für die richtige zukunftsfähige Architektur und rundum Software-Development 4.0. In seiner derzeitigen Rolle ist er verantwortlich für die Qualität der Lösungen in den Angeboten für unternehmenskritische Individualsoftware.

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Nele Müller <![CDATA[Industrial DevOps]]> /?p=2505 2018-01-30T13:35:57Z 2018-01-29T07:45:16Z Abstract

DevOps ist ein Kunstwort aus den Begriffen Development (englisch für Entwicklung) und IT Operations (englisch für IT-Betrieb). DevOps soll durch gemeinsame Anreize, Prozesse und Werkzeuge (englisch: Tools) eine effektivere und effizientere Zusammenarbeit der Bereiche Dev, Ops und Qualitätssicherung (QS) ermöglichen.
Quelle: Wikipedia; https://de.wikipedia.org/wiki/DevOps

Diese Definition auf Wikipedia ist so richtig wie nichtssagend. Tatsächlich stellt DevOps den Menschen und die Kultur im Unternehmen als wichtigsten Faktor für kontinuierliches Lernen und das Streben nach Verbesserung in den Vordergrund. Diese Prioritäten werden durch das Akronym CALMS (Culture, Automation, Lean, Measurement, Sharing) ausgedrückt. Erst wenn ein Unternehmen die Kultur im Griff hat, können Werkzeuge helfen.

DevOps ist seit 2008 bekannt und wird für die Entwicklung und den Betrieb komplexer Softwaresysteme für unternehmenskritische Internetangebote, wie zum Beispiel Amazon, Netflix oder Facebook, erfolgreich eingesetzt. Die Anwendung von DevOps Prinzipien und Methoden auf die im Zuge der Digitalisierung stattfindende Systemintegration in der Industrie wird im Rahmen eines Forschungsprojekts zusammen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel untersucht.

Der Vortrag zeigt, wie DevOps helfen kann, eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung in Unternehmen zu meistern. Es wird erklärt, warum Industrial DevOps das Potential hat die aktuell nur zögerlich anlaufende Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) deutlich zu beschleunigen.

 

Curriculum Vitae

Maik Wojcieszak ist Gründer der Kieler Firma wobe-systems GmbH. Mit seinem Team entwickelt er basierend auf zwei Jahrzehnten Erfahrung in der industriellen Systemintegration und Automatisierung Konzepte und Softwarelösungen für die Digitalisierung von Unternehmen. Für organisatorische Themen wie Projektmanagement, Team-Kommunikation und Innovation gründete er 2016 das Beratungsunternehmen getNext IT. Als Lehrbeauftragter für DevOps an der Fachhochschule Kiel zeigt er Studenten, wie eine ganzheitliche Sichtweise auf die IT hilft, die Wertschöpfungskette zu optimieren. Als Autor von Fachartikeln und Sprecher auf Konferenzen teilt er seine Erfahrungen mit anderen.

 

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Nele Müller <![CDATA[Nachhaltige Softwareentwicklung für die Digitalisierung der Wissenschaft]]> /?p=2502 2018-01-29T07:43:54Z 2018-01-29T07:43:54Z Abstract

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich für die unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Beispielsweise basiert die Meeresforschung u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen und Ozean-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, innovativen Simulationssystemen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Der Vortrag wird über die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Wissenschaft – beispielhaft für die Meereswissenschaften und die Informatik selbst – informieren und erste Lösungsansätze aufzeigen.

 

Curriculum Vitae

Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring leitet den Lehrstuhl für Software Engineering an der Universität Kiel. Er ist Sprecher der Kieler KoSSE-Projekte und “Principal Investigator” im Exzellenzcluster Future Ocean, dort koordiniert er u.a. den neuen Bereich Digital Ocean. Bei den Softwareforen Leipzig ist er als fachlicher Leiter der User Group “Softwarearchitektur und Softwareentwicklung” in der Weiterbildung tätig.

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Nele Müller <![CDATA[Keynote: Software Engineering für die digitale Transformation]]> /?p=2490 2018-01-30T14:02:52Z 2018-01-17T06:50:14Z Abstract zur Keynote

Der Begriff der digitalen Transformation schillert bunt und facettenreich. Technologien aus verschiedenen Bereichen verändern die Geschäftsmodelle von Unternehmen, manchmal entstehen komplett neue Services. Softwaresysteme, die im Rahmen dieser Transformation entstehen sind ebenfalls vielfältig. Oft umfassen sie klassische Informationssysteme, eingebettete Systeme und Elemente aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Häufig basieren sie auf großen Datenmengen.

Das Engineering solch vielfältiger Systeme ist schwierig und erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit. Im Vortrag werden die Herausforderungen des Software Engineerings für solche Systeme beleuchtet und Lösungselemente vorgestellt.

 

Curriculum Vitae

Prof. Dr. Volker Gruhn ist Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen. Sein Forschungsschwerpunkt in diesem Bereich bezieht sich auf mobile Anwendungen. Ebenso ist er Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Dortmunder adesso AG (ca. 2.200 Mitarbeiter), welche sich auf strategische und technologische Beratungsdienstleistungen im Umfeld moderner Softwaretechniken spezialisiert hat. Volker Gruhn ist Autor und Co-Autor von mehr als 330 nationalen und internationalen Veröffentlichungen und Konferenz-Beiträgen.

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Nele Müller <![CDATA[6. Juni 2018: KoSSE-Tag 2018]]> /?p=2463 2018-03-26T09:49:40Z 2017-12-06T07:20:14Z Schwerpunktthema: “Software Engineering für die digitale Transformation”

Die digitale Transformation berührt alle Bereiche unseres Lebens, von der Freizeit bis zum Beruf. Das Software Engineering ist ein wichtiger “Enabler” auf diesem Weg, gleichzeitig ändert sich auch die Art wie wir Software entwickeln. Auf dem KoSSE-Tag 2018 werden wir uns mit diesem Spannungsfeld befassen.

 

Agenda

 

12:00 Uhr Empfang beim Mittagsimbiss
13:30–15:00 Uhr Vortragsblock I
Moderation: Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
13:30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
13:40 Uhr Grußwort
Jörg Orlemann, Hauptgeschäftsführer IHK Kiel
14:00 Uhr Keynote
Software Engineering für die digitale Transformation (Abstract)
Prof. Dr. Volker Gruhn, Lehrstuhl für Software Engineering, Universität Duisburg-Essen
15:00 Uhr Kaffeepause
15:30–17:30 Uhr Vortragsblock II
Moderation: Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck
15:30 Uhr Software-Development 4.0 (Abstract)
Dr. Karl Prott, Solution Head, Capgemini Deutschland GmbH
16:00 Uhr Industrial DevOps (Abstract)
Maik Wojcieszak, wobe-systems GmbH & getNext IT
16:30 Uhr Wie Cloud-Software und Microservices bestehende ERP-Systeme beeinflussen (Abstract)
Hauke Lamb, Traser Software GmbH
17:00 Uhr Nachhaltige Softwareentwicklung für die Digitalisierung der Wissenschaft (Abstract)
Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Lehrstuhl für Software Engineering, Universität Kiel
 17:30 Uhr Diskussion und Ausklang bei Fingerfood

 

Download des PDF-Flyers.

 

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.

 

Veranstaltungsort

Wissenschaftszentrum Kiel
Fraunhoferstraße 13
24118 Kiel

Anfahrt

 

Kontakt

KoSSE-Geschäftsstelle
c/o DiWiSH Clustermanagement
WTSH GmbH

24103 Kiel

Twitter: @KoSSE_SH
Hashtags: #kossetag18 #DigAgendaSH (Digitale Agenda Schleswig-Holstein)

T 0431 66 66 6-8 51

 


 

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Nele Müller <![CDATA[Rückblick: KoSSE Tag 2017 #KoSSETag17]]> /?p=2456 2017-07-04T07:52:20Z 2017-07-04T07:51:24Z Rückblick: KoSSE-Tag 2017

Mehr als 50 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren am 27.6.17 beim 8. KoSSE-Tag in den Lübecker Media Docks zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die vom Clustermanagement der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) organisiert wurde, stand das Thema Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung.

Die fortschreitende Digitalisierung in Industrie 4.0 ist dynamisch und lässt neue Lösungen und Geschäftsmodelle entstehen. Sie eröffnet zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen (insbesondere für den produzierenden Mittelstand) bei Erstellung intelligenter individualisierter Produkte und Produktionsprozesse.

Nach Grußworten von Prof. Dr. Martin Leucker von der Universität zu Lübeck und Katrin Ostertag von der IHK zu Lübeck, startete Prof. Dr. Holger Hermanns von der Universität des Saarlandes mit seiner Keynote. Das „Internet of Things“ (IOT) stand beim Vortrag von Nils-Torben Caliebe im Mittelpunkt. Mit dem IOT gelingt seinem Arbeitgeber, die JessenLenz GmbH aus Lübeck, ein weltweites Monitoring von Blockheizkraftwerken und die Integration in nachgelagerte Geschäftsprozesse. Die Greif-Velox Maschinenfabrik aus Lübeck produziert Abfüllanlagen und versteht es, bei Ihren Kunden mit Industrie-4.0-Features zu punkten. Alexander Mildner sprach über genau diese Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Konzepte in der industriellen Praxis. Natürlich wurde auch das Thema Biga Data bearbeitet. Wie man große Datenmengen für Enterprise Manufacturing Intelligence verarbeitet, darüber referierten Torsten Rieckmann von der Werum Software & Systems AG, Lüneburg und Prof.  Ralf Möller, von der Universität zu Lübeck. Wie neue Geschäftsmodelle die Softwareentwicklung für Maschinen und Anlagen beeinflussen, wusste Joern Kowalewski, Geschäftsführer der macio GmbH aus Kiel und rundete damit den KoSSE-Tag 2017 ab.

Der nächste KoSSE-Tag findet im Sommer 2018 in Kiel statt.

 

Hier geht es zur Bildergalerie.

 

Download der Vorträge:

Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung,
Prof. Dr. Holger Hermanns

IOT in der Praxis – Weltweites Monitoring von Blockheizkraftwerken und die Integration in nachgelagerte Geschäftsprozesse
Nils-Torben Caliebe, JessenLenz GmbH, IT-Systemlösungen, Lübeck

Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Konzepte in der industriellen Praxis
Alexander Mildner, Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH, Lübeck

Große Datenmengen für Enterprise Manufacturing Intelligence:  
Kausalität, Lernen und Adaption leicht gemacht?
Prof. Ralf Möller, IFIS, Universität zu Lübeck
Torsten Rieckmann, Werum Software & Systems AG, Lüneburg

Wie neue Geschäftsmodelle die Softwareentwicklung für Maschinen und Anlagen beeinflussen
Joern Kowalewski, macio GmbH, Kiel

 


 

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Nele Müller <![CDATA[27. Juni 2017: KoSSE-Tag 2017]]> /?p=2400 2017-06-20T12:54:56Z 2017-05-10T09:13:05Z Schwerpunktthema: Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung

Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) lädt zum achten großen Jahrestreffen ein.

Experten und Interessierte aus dem Bereich Software Engineering treffen sich jedes Jahr beim KoSSE-Tag, dieses Mal wieder in Lübeck in den media docks. Zum Thema Industrie 4.0 wird es Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Möglichkeiten zum Networking geben.

Die vierte Entwicklungsstufe der industriellen Produktion wird immer stärker durch die Digitalisierung und Vernetzung der Wertschöpfungskette geprägt. Mittlerweile hat die digitale Transformation sämtliche Lebensphasen eines Produktes erfasst: von der Idee über die Produktion bis hin zu Dienstleistung. Die fortschreitende Digitalisierung in Industrie 4.0 ist dynamisch und lässt neue Lösungen und Geschäftsmodelle entstehen. Sie eröffnet zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen (insbesondere für den produzierenden Mittelstand) bei Erstellung intelligenter individualisierter Produkte und Produktionsprozesse.

Digitalisierung im Kontext der Industrie 4.0 setzt horizontale Integration während des gesamten Produktlebenszyklus sowie die vertikale Integration mit vernetzten Systemen voraus. Die Digitalisierung der Industrie betrifft automatisierte Produktionsverfahren, Steuerung von Prozessen in Echtzeit, einen massiven Datenaustausch und eine große Anzahl an neuen Schnittstellen mit erhöhten Anforderungen an Qualität und Sicherheit. Die zentralen Themen dabei sind IT-Integration und Vernetzung, IT- und Datensicherheit, einheitliche Standards und normenkonforme Entwicklung, Erfassung und Analyse großer Datenmengen sowie Qualitätssicherung für cyber-physische Systeme. Auf dem diesjährigen KoSSE-Tag wird dieses Themenspektrum aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.

 

Agenda

12:00 Uhr Empfang beim Mittagsimbiss
13:30–15:00 Uhr Vortragsblock I
Moderation Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck
13:30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck
13:40 Uhr Grußwort
Lars Schöning, IHK zu Lübeck
14:00 Uhr Keynote
Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung
Prof. Dr.-Ing. Holger Hermanns, Dependable Systems [&] Software, Universität des Saarlandes
15:00 Uhr Kaffeepause
15:30–17:30 Uhr Vortragsblock II
Moderation Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
15:30 Uhr IOT in der Praxis – Weltweites Monitoring von Blockheizkraftwerken und die Integration in nachgelagerte Geschäftsprozesse
Nils-Torben Caliebe, JessenLenz GmbH, IT-Systemlösungen, Lübeck
16:00 Uhr Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Konzepte in der industriellen Praxis
Alexander Mildner, Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH, Lübeck
16:30 Uhr Große Datenmengen für Enterprise Manufacturing Intelligence:  
Kausalität, Lernen und Adaption leicht gemacht?
Ralf Möller, IFIS, Universität zu Lübeck
Rolf Blumenthal, Werum Software & Systems AG, Lüneburg
17:00 Uhr Wie neue Geschäftsmodelle die Softwareentwicklung für Maschinen und Anlagen beeinflussen
Joern Kowalewski, macio GmbH, Kiel/Karlsruhe
17:30 Uhr Diskussion und Ausklang bei Fingerfood

Download des PDF-Flyers: Flyer KoSSE-Tag 2017.pdf

 

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.

 

Veranstaltungsort

media docks
Willy-Brandt-Allee 31
23554 Lübeck

 

Kontakt

KoSSE-Geschäftsstelle
c/o DiWiSH Clustermanagement
WTSH GmbH

24103 Kiel

Twitter: @KoSSE_SH
Hashtags: #kossetag17 #DigAgendaSH (Digitale Agenda Schleswig-Holstein)

T 0431 66 66 6-8 51
F 0431 66 66 6-7 92

 

Anfahrtsskizze

Bing Karten
Lageplan Media Docks Lübeck


 

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