Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (kosse-sh.de) lädt zum zehnten großen Jahrestreffen ein. Experten und Interessierte aus dem Bereich Software Engineering treffen sich jedes Jahr beim KoSSE-Tag, dieses Mal in den Media Docks in Lübeck. Der diesjährige Kosse-Tag fokussiert die Herausforderungen einer weltumspannenden Logistik-Domäne für das Software Engineering.
Die Globalisierung der internationalen Märkte führt zu eng verzahnten Produktions- und Lieferprozessen mit entsprechenden Herausforderungen für die Logistik. Mit der Entwicklung der „smarten“ Technologien gewinnen der sichere Datenaustausch und die Kollaboration zwischen den Logistikakteuren immer mehr an Bedeutung. Es entsteht ein kritischer Bedarf an der Entwicklung dezentralisierter und vielfältig verzahnter Netzwerkstrukturen innerhalb der Logistikbranche, die die Informationen untereinander austauschen, um die Effizienz logistischer Dienstleistungen zu steigern.
Dementsprechend verändern sich die Anforderungen an Logistikplattformen, die diese Vernetzung ermöglichen und zur Aufnahme und Verarbeitung großer Datenmengen sowie zur Lokalisierung und Echtzeitanalyse fähig sein müssen.
Im Rahmen des diesjährigen KoSSE-Tages sollen neueste Entwicklungen im Bereich Logistiklösungen vorgestellt und diskutiert werden. Neben hochskalierbaren, cloudbasierten Frameworks lernen wir Ansätze für kontinuierliche Lokalisierung, konkrete Anwendungen von Logistikdienstleistern sowie die neuesten Forschungsergebnisse aus dem maritimen Bereich kennen. Herr Prof. Dr. Voß von der Universität Hamburg wird in einer Keynote die aktuellen Aspekte der weltumspannenden Logistiksysteme erläutern.
12:00 | Empfang beim Mittagsimbiss |
13:30 – 15:00 | Vortragsblock I Moderation: Herr Prof. Martin Leucker Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen, Universität zu Lübeck |
13:30 | Begrüßung |
14:00 | Keynote Herr Prof. Dr. Stefan Voß Institut für Wirtschaftsinformatik I, Universität Hamburg |
15:00 | Kaffeepause |
15:30 – 17:30 | Vortragsblock II Moderation: Herr Prof. Wilhelm Hasselbring Institut für Informatik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |
15:30 | Über die Entwicklung von Crew Scheduling Systemen in der Schifffahrt Frau Anisa Rizvanolli Fraunhofer Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen Crewmanagement, sei es flottenweit oder auf Schiffsebene, ist eine komplexe und zeitaufwändige Aufgabe, die eine große Herausforderung für Reedereien darstellt. Aufgrund der vielen einzustellenden Parameter, firmenspezifischer als auch gesetzlicher Vorgaben und teilweise gegenläufiger Zielkriterien weist dies Aufgabe eine hohe Komplexität auf. Trotzdem wird die Crew in der Handelsschifffahrt bisher manuell und erfahrungsbasiert geplant. Mit der Zunahme der Arbeitslast am Bord aufgrund größeren Schiffen und dichteren Hafensequenzen ist ein robuster Personaleinsatzplan unabdingbar um den sicheren Betrieb zu garantieren. Die aktuelle manuelle Methoden stoßen dabei an Ihre Grenzen. Entscheidungsunterstützungssysteme zur effizienten Lösung solcher komplexen Aufgaben sind daher für Reedereien von hoher Bedeutung. |
16.00 | Mehr Effizienz in der Logistik durch Echtzeitortung Herr Georg Frischmuth Solcon Systemtechnik GmbH, Lübeck Ortungssysteme ermöglichen eine deutlich höhere Effizienz in der Logistik und optimieren Prozesse in Produktion und Wartung. So können beispielsweise Ortungssysteme in Kombination mit anderen Sensortechnik Prozesse hochgradig automatisiert steuern. Je höher der Automatisierungsgrad ist, desto höher wird die Menge der anfallenden Daten, die in einer definierten Zeit bearbeitet werden müssen. Die vielfältigen Einsatzmöglichen von Ortungssystemen erfordern flexible Schnittstellen, die an die jeweiligen Umgebungen angepasst werden können. Die zugrunde liegende Software muss die eingesetzte Hardware, das zur Verfügung stehende Funknetz, die Energieversorgung und die Einbindung in Maschinensteuerung oder LVS/ERP Systeme ermöglichen. Der Vortrag wird Anhand von Anwenderbeispielen diese Aspekte näher erläutern. |
16:30 | Resilience and Scalability for Cloud Applications Karam Kharraz Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen, Universität zu Lübeck |
17:00 | Echten Kundennutzen durch schnelles und strukturiertes Vorgehen schaffen Herr Jan-Hendrik Dolling Kühne und Nagel In einer gewachsenen und fragmentierten IT Landschaft haben wir uns auf die Durchdringung der schwerwiegendsten Nutzerprobleme im Status Quo konzentriert. |
17:30 | Diskussion und Ausklang bei Fingerfood |
Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.
Media Docks
Willy-Brandt-Allee 31
23554 Lübeck
KoSSE-Geschäftsstelle
c/o DiWiSH Clustermanagement
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Lorentzendamm 24
24103 Kiel
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www.kosse-sh.de
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Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) und das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) laden Sie herzlich ein zum KoSSE-Workshop 2018. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Forschung und praktische Lösungsansätze zu informieren. Am 14. November 2018 gibt es in den Räumlichkeiten der IHK zu Kiel auch die Gelegenheit, mit den Anwesenden über eigene Erfahrungen zu diskutieren und sich auszutauschen.
12:30 Uhr | Get-together |
13:00 Uhr | Begrüßung |
13:05 Uhr | Datenschutz aus Europa – was hat dies mit Technik zu tun? (Marit Hansen, ULD) |
13:30 Uhr | Vorgehensmodelle und Softwareunterstützung zur Umsetzung des Standard-Datenschutzmodells (Prof. Dr. Hannes Federrath, Universität HH) |
14:00 Uhr | Kaffeepause |
14:30 Uhr | Checking Data Geolocation Compliance of Cloud Services via Models at Runtime (Dr.-Ing. Reiner Jung, CAU zu Kiel) |
15:00 Uhr | Praxis-Einblick eines Unternehmens (Andreas Großmann, PLATO AG) |
15:45 Uhr | KMU, Digitalisierung und Datenschutz Kurzvorstellung des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0 (Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck) |
15:55 Uhr | Podiumsdiskussion mit Vortragenden |
ab 16:45 Uhr | Ausklang bei einem Imbiss |
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.
IHK zu Kiel
“Raum Nordsee”
Bergstraße 2
24103 Kiel
KoSSE-Geschäftsstelle
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Lorentzendamm 24
24103 Kiel
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Die digitale Transformation berührt alle Bereiche unseres Lebens, von der Freizeit bis zum Beruf. Das Software Engineering ist ein wichtiger “Enabler” auf diesem Weg, gleichzeitig ändert sich auch die Art wie wir Software entwickeln. Auf dem KoSSE-Tag 2018 werden wir uns mit diesem Spannungsfeld befassen.
12:00 Uhr | Empfang beim Mittagsimbiss |
13:30–15:00 Uhr | Vortragsblock I |
Moderation: Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel | |
13:30 Uhr | Begrüßung Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |
13:40 Uhr | Grußwort Jörg Orlemann, Hauptgeschäftsführer IHK Kiel |
14:00 Uhr | Keynote Software Engineering für die digitale Transformation (Abstract) Prof. Dr. Volker Gruhn, Lehrstuhl für Software Engineering, Universität Duisburg-Essen |
15:00 Uhr | Kaffeepause |
15:30–17:30 Uhr | Vortragsblock II |
Moderation: Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck | |
15:30 Uhr | Software-Development 4.0 (Abstract) Dr. Karl Prott, Solution Head, Capgemini Deutschland GmbH |
16:00 Uhr | Industrial DevOps (Abstract) Maik Wojcieszak, wobe-systems GmbH & getNext IT |
16:30 Uhr | Wie Cloud-Software und Microservices bestehende ERP-Systeme beeinflussen (Abstract) Hauke Lamb, Traser Software GmbH |
17:00 Uhr | Nachhaltige Softwareentwicklung für die Digitalisierung der Wissenschaft (Abstract) Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Lehrstuhl für Software Engineering, Universität Kiel |
17:30 Uhr | Diskussion und Ausklang bei Fingerfood |
Download des PDF-Flyers.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.
Wissenschaftszentrum Kiel
Fraunhoferstraße 13
24118 Kiel
KoSSE-Geschäftsstelle
c/o DiWiSH Clustermanagement
WTSH GmbH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel
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T 0431 66 66 6-8 51
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Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) lädt zum achten großen Jahrestreffen ein.
Experten und Interessierte aus dem Bereich Software Engineering treffen sich jedes Jahr beim KoSSE-Tag, dieses Mal wieder in Lübeck in den media docks. Zum Thema Industrie 4.0 wird es Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Möglichkeiten zum Networking geben.
Die vierte Entwicklungsstufe der industriellen Produktion wird immer stärker durch die Digitalisierung und Vernetzung der Wertschöpfungskette geprägt. Mittlerweile hat die digitale Transformation sämtliche Lebensphasen eines Produktes erfasst: von der Idee über die Produktion bis hin zu Dienstleistung. Die fortschreitende Digitalisierung in Industrie 4.0 ist dynamisch und lässt neue Lösungen und Geschäftsmodelle entstehen. Sie eröffnet zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen (insbesondere für den produzierenden Mittelstand) bei Erstellung intelligenter individualisierter Produkte und Produktionsprozesse.
Digitalisierung im Kontext der Industrie 4.0 setzt horizontale Integration während des gesamten Produktlebenszyklus sowie die vertikale Integration mit vernetzten Systemen voraus. Die Digitalisierung der Industrie betrifft automatisierte Produktionsverfahren, Steuerung von Prozessen in Echtzeit, einen massiven Datenaustausch und eine große Anzahl an neuen Schnittstellen mit erhöhten Anforderungen an Qualität und Sicherheit. Die zentralen Themen dabei sind IT-Integration und Vernetzung, IT- und Datensicherheit, einheitliche Standards und normenkonforme Entwicklung, Erfassung und Analyse großer Datenmengen sowie Qualitätssicherung für cyber-physische Systeme. Auf dem diesjährigen KoSSE-Tag wird dieses Themenspektrum aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.
12:00 Uhr | Empfang beim Mittagsimbiss |
13:30–15:00 Uhr | Vortragsblock I |
Moderation Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck | |
13:30 Uhr | Begrüßung Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck |
13:40 Uhr | Grußwort Lars Schöning, IHK zu Lübeck |
14:00 Uhr | Keynote Industrie 4.0 im Kontext der Digitalisierung Prof. Dr.-Ing. Holger Hermanns, Dependable Systems [&] Software, Universität des Saarlandes |
15:00 Uhr | Kaffeepause |
15:30–17:30 Uhr | Vortragsblock II |
Moderation Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel | |
15:30 Uhr | IOT in der Praxis – Weltweites Monitoring von Blockheizkraftwerken und die Integration in nachgelagerte Geschäftsprozesse Nils-Torben Caliebe, JessenLenz GmbH, IT-Systemlösungen, Lübeck |
16:00 Uhr | Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Konzepte in der industriellen Praxis Alexander Mildner, Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH, Lübeck |
16:30 Uhr | Große Datenmengen für Enterprise Manufacturing Intelligence: Kausalität, Lernen und Adaption leicht gemacht? Ralf Möller, IFIS, Universität zu Lübeck Rolf Blumenthal, Werum Software & Systems AG, Lüneburg |
17:00 Uhr | Wie neue Geschäftsmodelle die Softwareentwicklung für Maschinen und Anlagen beeinflussen Joern Kowalewski, macio GmbH, Kiel/Karlsruhe |
17:30 Uhr | Diskussion und Ausklang bei Fingerfood |
Download des PDF-Flyers: Flyer KoSSE-Tag 2017.pdf
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung auf www.diwish.de.
media docks
Willy-Brandt-Allee 31
23554 Lübeck
KoSSE-Geschäftsstelle
c/o DiWiSH Clustermanagement
WTSH GmbH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel
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Bing Karten
Lageplan Media Docks Lübeck
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media docks
Willy-Brandt-Allee 31a
23554 Lübeck
Anfahrtsskizze
© OpenStreetMap-Mitwirkende (Lizenz: CC-BY-SA)
Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) lädt zum siebten[nbsp]großen Jahrestreffen ein.
Experten und Interessierte aus dem Bereich Software Engineering treffen sich jedes Jahr beim KoSSE-Tag, dieses Mal wieder in Kiel im Wissenschaftszentrum. Zum Thema „DevOps: Synergien zwischen Softwareentwicklung und Betrieb“ wird es Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Möglichkeiten zum Networking geben.
Die DevOps-Bewegung zielt darauf ab die Zusammenarbeit von Softwareentwicklung (Dev für Development) und Betrieb (Ops für Operations) zu optimieren und Reibungsverluste zu vermeiden. In der (agilen) Softwareentwicklung ist es das Ziel, schnell viele Features bereitzustellen. Im Betrieb ist es das Ziel, stabile Dienste bereitzustellen – häufige Änderungen werden hier traditionell als unerwünscht angesehen.
DevOps verfolgt nun den Ansatz viele, stabile Releases bereitzustellen. Die dazu erforderliche Qualitätssicherung und Effizienzsteigerung wird durch die Automatisierung von Entwicklungs- und Betriebsaufgaben erreicht. Automatisierung ist der Schlüssel zum DevOps-Erfolg. Agile Vorgehensweisen, insbesondere testgetriebene Entwicklung, unterstützen DevOps. Fehler, die in der sogenannten Deployment-Pipeline auftreten, dürfen nicht toleriert werden und müssen zeitnah korrigiert werden. Generell führt die kontinuierliche Integration von Qualitätssicherungsmaßnahmen zu einer kontinuierlich hohen Qualität und damit zu vielen stabilen Releases. Zur kontinuierlichen Überwachung der resultierenden Softwaredienste und auch der Deployment-Pipeline muss möglichst viel automatisiert gemessen und überwacht werden (Monitoring). Auf dem diesjährigen KoSSE-Tag werden wir dieses Themenspektrum aus mehreren Blickwinkeln betrachten.
Der KoSSE-Tag findet jedes Jahr im Sommer abwechselnd in Kiel und Lübeck statt.
12:00 Uhr | Empfang beim Mittagsimbiss |
13:30 Uhr – 15:00 Uhr | Vortragsblock I Moderation Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |
13:30 Uhr | Begrüßung Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |
13:40 Uhr | Grußwort Prof. Dr. Karin Schwarz Vizepräsidentin für Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlichen Nachwuchs der Christian-Albrechts-Universität Kiel |
14:00 Uhr | Keynote Software Performance in DevOps – Eine Perspektive aus Forschung und Praxis Dr. Andreas Brunnert, RETIT GmbH |
15:00 Uhr | Kaffeepause |
15:30 Uhr –17:00 Uhr | Vortragsblock II Moderation Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck |
15:30 Uhr | Continuous Deployment von Microservices Guido Steinacker, Otto.de Microservices erleichtern Continuous Deployment durch ihre Granularität und lose Kopplung. Continuous Deployment von dutzenden Microservices bleibt trotzdem eine Herausforderung. Wie bei otto.de bis zu 250 Live-Deployments pro Woche durchgeführt werden, stellt Guido Steinacker in diesem Vortrag vor. |
16:00 Uhr | DevOps und Industrie 4.0 Maik Wojcieszak, wobe-systems GmbH DevOps entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte im Bereich der Software Entwicklung und Unternehmen die Internetdienste anbieten. Große Vorbilder sind „Unicorns“ wie Amazon und Google. Der Talk zeigt am Beispiel der Druckindustrie wie DevOps bei der Digitalisierung kleiner und Mittelständischer Industrieunternehmen helfen kann. |
16:30 Uhr | DevOpsBiz: Hand in Hand zum Erfolg Sabine Bernecker-Bendixen, sof-IT Eine Einführung in den Begriff und die Idee weitere Abteilungen einzubeziehen. |
17:00 Uhr | Diskussion und Ausklang beim Fingerfood |
Download des PDF-Flyers: Flyer KoSSE-Tag 2016.pdf.
Dr. Andreas Brunnert ist Geschäftsführender Gesellschafter der RETIT GmbH. RETIT bietet Softwarelösungen und Beratungsleistungen rund um das Thema Software Performance an. Vor seiner Zeit bei RETIT war Dr. Andreas Brunnert bei einem An-Institut der Technischen Universität München (TUM) als Teamleiter einer Forschungsgruppe zum Thema Software Performance und bei der IBM Deutschland Research & Development GmbH als Technical Lead und Advisory IT Specialist tätig. Er hat an der TUM in Informatik promoviert sowie Informatik an der FH Brandenburg und Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg studiert. Dr. Andreas Brunnert beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Thema der Performance-Evaluation von Softwaresystemen, in den letzten Jahren fokussiert durch die Integration von mess- und modellbasierten Performance-Evaluationsansätzen.
Nutzer von Softwaresystemen (Apps, Webseiten, etc.) erwarten neben der korrekten Funktion immer auch eine schnelle Reaktionszeit, denn niemand wartet gerne. Oft führen schon Verzögerungen im Sekundenbereich dazu, dass Nutzer abspringen und der Umsatz von eCommerce-Anbietern massiv einbricht. Neben solchen B2C Beispielen finden sich auch im Bereich der kritischen Infrastrukturen immer mehr Softwaresysteme, die in ausreichender Geschwindigkeit reagieren müssen.[nbsp]Stellen Sie sich beispielsweise vor, Smart Grids würde nicht schnell genug auf Wind- und Wetterschwankungen reagieren…
Weitere Beispiele des täglichen Lebens finden sich zuhauf. Wie aber stellt man bei einer immer schnelleren Releasefrequenz, die durch DevOps Konzepte unterstützt wird, sicher, dass Softwaresysteme ein gewünschtes Antwortzeitverhalten aufweisen? Und wie hält man die dafür erforderlichen Kosten im Rahmen?
Die Keynote stellt aktuelle Ansätze aus Industrie und Forschung zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen rund um die Performance von Softwaresystemen vor.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung bis zum 27. Mai 2016 unter www.diwish.de/termin/kosse-tag-2016.
Wissenschaftszentrum Kiel
Fraunhoferstraße 13
24118 Kiel
DiWiSH Clustermanagement
KoSSE-Geschäftsstelle
WTSH GmbH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel
Tel: 0431.666 66 851
Fax: 0431.666 66 792
Web: www.kosse-sh.de
E-Mail: mail@diwish.de
© OpenStreetMap-Mitwirkende (Lizenz: CC-BY-SA)
Der Kompetenzverbund Software Systems Engineering (KoSSE) lädt zum sechsten großen Jahrestreffen ein.
Experten und Interessierte aus dem Bereich Software Engineering treffen sich jedes Jahr beim KoSSE-Tag, dieses Mal wieder in Lübeck in den media docks. Zum Thema Cyber-Physical Systems wird es Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Möglichkeiten zum Networking geben.
Der rasante Fortschritt der Softwaretechnik ermöglicht in Kombination mit der Mikroelektronik immer leistungsfähigere eingebettete Softwaresysteme, die zudem immer stärker miteinander vernetzt werden. Softwareintensive Systeme und Geräte werden zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Sie wandeln sich durch ihre vielfältige Vernetzung und die Einbindung von Daten und Diensten zu umfassenden Lösungen, die sämtliche Lebensbereiche immer stärker durchdringen. Bei solchen Systemen sprechen wir von Cyber-Physical Systems. Das Internet der Dinge bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte (Things) mit einer virtuellen Repräsentation im Internet.
Technische Grundlage zukünftiger intelligenter Fabriken sind neben dem Internet der Dinge die Cyber-Physical Systems. Die daraus resultierende Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, ergonomische Gestaltung sowie die Integration in Wertschöpfungsprozesse wird unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasst.
Alle diese neuen Ansätze produzieren riesige Datenmengen, die mit Methoden aus dem Bereich Big Data verarbeitet werden müssen. Auf dem diesjährigen KoSSE-Tag wollen wir uns mit den daraus resultierenden Herausforderungen und Lösungen befassen.
Der KoSSE-Tag findet jedes Jahr im Sommer abwechselnd in Kiel und Lübeck statt.
Datum: 03. Juni 2015
Ort: media docks, Lübeck
Zur Anmeldung: u.diwish.de/kossetag15
12:00 Uhr | Empfang beim Mittagsimbiss |
13:30–15:00 Uhr | Vortragsblock I |
Moderation Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck | |
13:30 Uhr | Begrüßung Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck |
13:40 Uhr | Grußwort Staatssekretär Dr. Frank Nägele, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein |
14:00 Uhr | Keynote Internet of Things, Industrie 4.0 und Big Data Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik, Technische Universität Kaiserslautern, Fraunhofer IESE |
15:00 Uhr | Kaffeepause |
15:30–17:00 Uhr | Vortragsblock II |
Moderation Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel | |
15:30 Uhr | An architecture for medical cyber-physical systems in high acuity environments Dr. Stefan Schlichting, Drägerwerk AG & Co. KGaA |
16:00 Uhr | Cyber-Physical Systems für Schienenfahrzeuge und Eisenbahninfrastrukturen Reinhold Hundt, ASTRAN Business Consulting GmbH |
16:30 Uhr | Der UX-Faktor bei der Entwicklung des Internets der Dinge Eckhard Anders, ma design GmbH & Co. KG |
17:00 Uhr | Diskussion und Ausklang zum Fingerfood |
media docks
Willy-Brandt-Allee 31a
23554 Lübeck
Anfahrtsskizze
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Bing Karten
Lageplan Media Docks Lübeck
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch begrenzt. Wir bitten Sie daher um verbindliche Anmeldung bis zum 27. Mai 2015 unter u.diwish.de/kossetag15.
]]>13:30 Uhr | Get Together beim Imbiss |
13:55 Uhr | Begrüßung Prof. Dr. Martin Leucker, Universität zu Lübeck |
14:00 Uhr | Formal Verification of Embedded Code – Applications and Challenges Thorsten Ehlers, Institut für Informatik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |
14:30 Uhr | Static Analysis of Concurrent Automotive Software Johannes Traub, Daimler AG |
15:00 Uhr | Pause |
15:15 Uhr | Vorkehrungen für die effiziente Suche nach Software-Defekten sowie für Performance-Optimierungen in Multicore-Systemen Alexander Weiss, Accemic GmbH & Co. KG |
16:00 Uhr | Effiziente Überwachung von Laufzeiteigenschaften in Soft- und Hardware Philip Gottschling, TU Darmstadt und Normann Decker, Universität zu Lübeck |
16:30 Uhr | WCET on Multicore Processors – Problems and Answers Simon Wegener, AbsInt Angewandte Informatik GmbH |
17:00 Uhr | Diskussion beim Imbiss |
18:00 Uhr | Ende des Workshops |
Thorsten Ehlers, Institut für Informatik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Formal Verification of Embedded Code – Applications and Challenge
This talk will introduce some typical concurrency bugs occurring in embedded code. Based on this, it will discuss how formal methods can be applied to find these defects. Here, the talk will especially consider the case of migrating legacy code from single- to multi-core CPUs. Furthermore, they present some code pattern which are typical for embedded code, and discuss their impact on the performance of analysis tools.
Johannes Traub, Daimler AG
Static Analysis of Concurrent Automotive Software
Der Einzug von Multicore-Hardware in Automotive Steuergeräte ermöglicht eine wirkliche parallele Ausführung der Echtzeit-Software. Allerdings birgt diese parallele Ausführung ein stark erhöhtes Risiko für das Auftreten von kritischen Race Conditions. Das Verifikations-Werkzeug MEMICS bietet die Möglichkeit, solche Race Conditions in Automotive Software zu identfizieren. Zusätzlich zur Position des Fehlers wird ein Trace geliefert, welcher die Nachvollziehbarkeit enorm vereinfacht.
Alexander Weiss, Accemic GmbH [&] Co. KG
Vorkehrungen für die effiziente Suche nach Software-Defekten sowie für Performance-Optimierungen in Multicore-Systemen
Selbst bei äußerst sorgfältig programmierten und getesteten Applikation muss davon ausgegangen werden, dass sich auch in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien sowie nach dem Release noch immer Defekte im Programmcode befinden. Deshalb sollten in gut geplanten Projekten Vorkehrungen getroffen werden, um Defekte effizient suchen und beseitigen zu können.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Klassifizierung von Defekten, ihrer Auftretenswahrscheinlichkeit vor und nach einem Release sowie ökonomischen Aspekten der Fehlersuche. Weiterhin werden verschiedene Anforderungen an Performance-Optimierungen diskutiert. Voraussetzung dafür ist jeweils eine umfassende Beobachtbarkeit – dies stellt besonders bei Multicore-Systemen eine große Herausforderung dar, da hier die erfassten Abläufe in einzelnen Cores synchronisiert werden müssen, um beispielsweise Wettlaufsituationen untersuchen zu können. Herkömmliche Verfahren wie die Instrumentierung der Software stoßen hier schnell an ihre Grenzen.
Im Vortrag werden Maßnahmen erläutert, die schon beim Entwurf von Hard- und Software getroffen werden sollten, um Multicore-Systeme effizient, flexibel und nicht intrusiv beobachten zu können
Simon Wegener, AbsInt Angewandte Informatik GmbH
WCET on Multicore Processors – Problems and Answers
Bei der Abschätzung der Laufzeit eines Tasks im schlimmsten Fall stellen Mehrkern-Prozessoren eine neue Herausforderung dar.
Dieser Vortrag möchte einige der Probleme aufzeigen, die heutige Multicore-Architekturen mit sich bringen.
Darüber hinaus werden Lösungsansätze vorgestellt, die es ermöglichen sollen, eine Laufzeitabschätzung für zukünftige eingebettete Systeme durchzuführen
Philip Gottschling, TU Darmstadt und Normann Decker, Universität zu Lübeck
Effiziente Überwachung von Laufzeiteigenschaften in Soft- und Hardware
Wir beschreiben das grundsätzliche Vorgehen und Methoden, um Ablaufeigenschaften von Systemen deskriptiv zu spezifizieren und daraus operationale Modelle in Form von sog. Monitoren zu generieren. Ein Monitor verarbeitet Systembeobachtungen und gibt kontinuierlich eine Bewertung hinsichtlich der spezifizierten Korrektheitseigenschaft aus.Um diese in Echtzeit zu überwachen und auszuwerten eignen sich moderne FPGAs, da sie sich beliebig oft neu konfigurieren lassen. Die nicht triviale Hardwarebeschreibung und die damit verbundenen Entwicklungswerkzeuge stellen allerdings für die meisten Nutzer ein großes Hindernis dar. Durch Abstraktion und Integration lässt sich dieses überwinden und stellt diese Technologie einem breiteren Anwenderfeld zur Verfügung.
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Willy-Brandt-Allee 31a
23554 Lübeck
Anfahrtsskizze
© OpenStreetMap-Mitwirkende (Lizenz: CC-BY-SA)
Bing Karten
Lageplan Media Docks Lübeck
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Da eine begrenzte Anzahl der Plätze zur Verfügung steht und zur besseren Organisation des KoSSE-Workshops bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 09. Dezember 2014 unter:
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